CarSharing auf dem Land: Utopie oder machbar?
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CarSharing auf dem Land: Utopie oder machbar?

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Aus vielen Städten ist CarSharing nicht mehr wegzudenken. Gleichzeitig werden wir häufig gefragt, warum wir unsere Dienstleistung nicht auch intensiver im ländlichen Raum anbieten. Dabei gibt es schon viele gelungene Beispiele, wie CarSharing auch jenseits der Metropolen funktionieren kann.


 

Chancen und Herausforderungen

Das Wichtigste vorweg: CarSharing funktioniert dort am besten, wo es einen gut ausgebauten ÖPNV gibt. Und hier kommen wir gleich zur größten Herausforderung: Wenn der Bus nur dreimal am Tag fährt, ist es schwer, die Menschen von einer Mobilität ohne eigenes Auto zu überzeugen. Sind dagegen Alltagswege auch mit dem ÖPNV, zu Fuß und mit dem Rad sicher und bequem zu erledigen, kann CarSharing eine sinnvolle Ergänzung zur individuellen Mobilität sein. Der Zweitwagen kann dann z.B. überflüssig werden.

Eine CarSharing-Infrastruktur aufzubauen, kostet Geld. Gleichzeitig ist es schwierig, ein entsprechendes Angebot im ländlichen Raum rentabel zu betreiben. Umso wichtiger ist es, dass lokale Akteure wie Unternehmen und Kommunen zusammenarbeiten, um CarSharing-Angebote zu etablieren. 

Der Beitrag der WDR Lokalzeit Bonn vom 04.12.2025 die besonderen Herausforderungen von CarSharing im ländlichen Raum zusammen. 

Im Vordergrund ein cambio-Auto aus Berlin, im Hintergrund die Strassenbahn.
Ein starker ÖPNV ist das Rückgrat einer multimodalen Mobilität. Leider hakt es im ländlichen Raum oft noch genau daran.

Gelungene Beispiele gibt es genügend

Das niedersächsische Delmenhorst hat 83.000 Einwohner*innen. Dass es hier nun auch ein verlässliches CarSharing-Angebot aus dem Hause cambio gibt, ist dem Engagement der Stadt und des lokalen Nahverkehrsanbieters Delbus zu verdanken. So ist die Stadt Delmenhorst eine der ersten wichtigen institutionellen Nutzerinnen des Angebotes. Durch die attraktive Innenstadtlage sind die CarSharing-Fahrzeuge eine kostensparende und umweltfreundlichere Alternative zur eigenen Flotte.

Wie wichtig die Unterstützung von Seiten der Politik ist, zeigt auch Petersfehn im niedersächsischem Ammerland. Hier leben rund 4.000 Menschen. Die Gemeinde Bad Zwischenahn unterstützt den Ausbau von CarSharing-Angeboten im Zuge seines Klimaschutzkonzeptes: „CarSharing wirkt verkehrsentlastend und klimaschonend“, erklärt Klimaschutzmanagerin Laura Helen Finger. Im Rahmen eines Pilotprojekts, das auf zwei Jahre angelegt ist, unterstützt die Kommune das CarSharing-Angebot auch finanziell. Mit dieser Anschubfinanzierung kann die notwendige Infrastruktur aufgebaut werden und das CarSharing-Angebot an den Start gehen.

Einen anderen Weg ging eines der Hamburger Walddörfer, Bergstedt. Hier leben 10.800 Menschen. Die Nachbarschaftsinitiative „Carsharing für Bergstedt“ hat über eine Crowdfunding-Kampagne knapp 10.000 Euro zusammenbekommen und damit die Finanzierung gesichert.

 

Längere Anlaufzeit

CarSharing-Angebote wachsen in der Regel organisch: Um das Netz an Stationen auszubauen, braucht es eine gewisse Nachfrage. Ansonsten lässt sich das Angebot nicht wirtschaftlich betreiben. In kleineren Städten dauert es daher immer etwas länger als in Großstädten, bis das CarSharing-Netz wachsen kann. Einmal angekommen, ist CarSharing aber aus dem Mobilitätsangebot in Städten wie Delmenhorst, Euskirchen oder Würselen nicht mehr wegzudenken.

Sie möchten auch in Ihrer Kommune ein CarSharing-Angebot an den Start bringen? Der Bundesverband CarSharing hat dazu einen Leitfaden zusammengestellt.


Wir wünschen allzeit gute Fahrt.

 

Text: Catharina Oppitz
Bilder: canva, cambio.

Veröffentlicht am: 09.12.2025

Unternehmenskommunikation Catharina Oppitz

Catharina Oppitz Content Manager
Catharina schreibt gerne über Themen rund um CarSharing und nachhaltige Mobilität. Sie möchte möglichst vielen Menschen zeigen, wie gemeinschaftliche Mobilität funktioniert - auch wenn sie privat viel lieber Fahrrad als Auto fährt.

Weil es uns bewegt.

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