Lisa, wenn du auf das erste Jahr mit dem neuen FINANCE-Team zurückschaust - was waren für dich die größten Herausforderungen und schönsten Erfolge?
Lisa Haar: Eine der größten Herausforderungen ist definitiv der Wissenstransfer. Unser Team besteht aus drei erfahrenen Kolleg*innen und drei Neuzugängen. Da muss viel Wissen weitergegeben werden, gerade weil wir bei cambio viel mit selbstgemachten Softwarelösungen arbeiten. So einfach die Dienstleistung für unsere Kund*innen ist, so komplex sind die Abläufe im Hintergrund.
Ein besonderer Erfolg war, dass wir ein erstes Compliance-Projekt schnell live nehmen konnten. Und das mit einem Team, das sich erst finden musste. Ich bin sehr stolz darauf, wie wir das gemeinsam geschafft haben. Niemand wird bei uns alleine gelassen, und jede*r achtet auch auf die kleinen Dinge.
Wie hast du dein Team zusammengestellt und worauf hast du dabei besonders Wert gelegt?
Mir war wichtig, dass die Menschen im Team Unsicherheiten aushalten können. Wir sind als Team auf einer Reise. Das Ziel ist klar, aber der Weg kann sich verändern. Ein soziales Miteinander steht für uns an erster Stelle. Ich wollte kein Team aus Einzelkämpfer*innen, sondern Menschen, die Lust haben, gemeinsam etwas Neues auszuprobieren. Wir haben keine Hierarchien, das schafft viel Raum zur Gestaltung, aber auch die Verantwortung, sich einzubringen.
Welche neuen Ideen oder Arbeitsweisen habt ihr ausprobiert? Hat sich dadurch auch die Zusammenarbeit bei cambio verändert?
Wir arbeiten an zwei Standorten, deshalb war es wichtig, Wege zu finden, wie wir trotzdem als Team zusammenarbeiten. Die Online-Teamzeit war ein voller Erfolg. Anfangs sind wir einmal pro Woche zusammengekommen, mittlerweile treffen wir uns dreimal die Woche in einem Call, ohne ein bestimmets Thema besprechen zu wollen. So können wir Wissen teilen und bleiben im Austausch, fachlich und auch mal privat. Das verändert das Miteinander spürbar.
Für die neuen Kolleg*innen haben wir Präsenzwochen direkt ans Onboarding gehängt. Das stärkt von Anfang an das Zusammengehörigkeitsgefühl.
Was hast du persönlich im letzten Jahr gelernt und wie sorgst du für eine offene, lernbereite Atmosphäre?
Ich habe gelernt, dass man als Produktmanagerin nicht alle zufriedenstellen kann – und dass das okay ist. Kommunikation ist das A und O: Menschen brauchen Erklärungen, dann tragen sie Entscheidungen mit. Im Team sind wir uns einig: Wir gehen wohlwollend miteinander um, auch wenn wir mal nicht einer Meinung sind. Fehler besprechen wir offen, niemand wird vorgeführt, wir stehen gemeinsam dafür ein.
Worauf freust du dich im zweiten Jahr besonders und welche Ziele hast du?
Ich freue mich, dass wir jetzt vollständig sind und richtig loslegen können. Die Produktivität steigt, alle sind angekommen und bringen sich ein. Mein Ziel: Auch in stressigen Zeiten als Team zusammenhalten und gemeinsam wachsen.
Ganz lieben Dank, Lisa, dass du dir
die Zeit für das Gespräch genommen hast!
Text: Catharina Oppitz
Bilder: cambio, Canva
Veröffentlicht am: 19.02.2026