Stationen
Direkt am Westpark in Aachen haben wir Anfang September eine neue Station in der Welkenrather Straße 73 eröffnet. Die Station befindet sich auf dem Gelände der gewoge.
Online E-Auto-Schulungen
Die Termine finden am vierten Donnerstag jeden Monats um 18 Uhr statt, und zwar am:
- Donnerstag, 29.10.2026
- Donnerstag, 26.11.2026
Bitte schreiben Sie uns eine E-Mail an aachen@cambio-carsharing.de mit dem Betreff „E-Online-Schulung“, wenn Sie Interesse haben, teilzunehmen. Sie werden ein paar Tage vor der Schulung den Link der Online-Schulung per E-Mail erhalten.
Wichtig: Falls Sie an einer persönlichen Schulung in Präsenz interessiert sind, organisieren wir gern eine für Sie. Sprechen Sie uns an!
cambio-App
Neue Buchung über Karte
Die cambio-App hat ein Update bekommen: Ab jetzt erscheint die Kartenansicht für Buchungen in einem neuen Design. Wählen Sie dafür den Menüpunkt „Buchung über Karte (neu)“. Sie können weiterhin über Liste buchen („Buchung über Liste“) oder über die alte Karte (Buchung über Karte (klassisch))“. An Ihrer gewohnten Nutzung ändert sich nichts. Ihre gespeicherte Standard-Einstellung bleibt erhalten, alle bisherigen Buchungswege sind weiterhin erreichbar und bestehende Buchungen bleiben selbstverständlich bestehen.
Probieren Sie die neue Kartenbuchung einfach mal aus. Wir freuen uns über Feedback! Am einfachsten direkt in der cambio-App. Sie finden die entsprechende Funktion unter „Einstellungen > Feedback zur App per E-Mail senden“.
Rückgabe der E-Autos
Bei der Rückgabe von E-Autos wird geprüft, ob das Kabel richtig eingesteckt ist und das Auto wieder lädt. Ist dies nicht der Fall, kann das E-Auto nur mit einer Begründung im Textfeld in der App zurückgegeben werden.
Zu allen neuen Punkten in der App finden Sie weitere Informationen auf unserer Website
Anpassungsvorbehalt (APV)
cambio reagiert flexibel auf die Entwicklung der Treibstoffpreise. Wir orientieren uns am durchschnittlichen Benzinpreis (E5) und erhöhen oder senken den Kilometerpreis entsprechend dem festgelegten Anpassungsbehalt (https://www.cambio-carsharing.de/faq/anpassungsvorbehalt).
Seit März mussten wir den Kilometer-Preis mehrfach erhöhen. Durch fallende Benzinpreise im Mai und Juni konnten wir die Preise wieder senken. Nach erneuten Erhöhungen in Juli und September haben wir den Kilometerpreis mit der Einführung des Tankrabatts Anfang Oktober wieder um 1 Cent gesenkt.
Aktuell liegen die Kilometerpreise durch den Anpassungsvorbehalt um 4 Cent über den Preisen der aktuell gültigen Preisliste vom 15. Januar 2026. Die aktuellen Preise finden Sie auf unserer Homepage unter https://www.cambio-carsharing.de/tarife
Ergebnis der Kundenumfrage
Herzlichen Dank fürs Mitmachen und für die Zeit, die Sie sich dafür genommen haben!
Vielen Dank auch für Ihr Lob, Ihre Kritik und Ihre Verbesserungsvorschläge!
Als Mitglied im bcs, dem Bundesverband Carsharing (www.carsharing.de), hat sich cambio deutschlandweit dazu verpflichtet, regelmäßig die verkehrsentlastende Wirkung unseres Angebots zu messen. Dafür hat der bcs vor einigen Jahren einen wissenschaftlichen Evaluationsstandard herausgegeben, an dem sich Carsharing-Anbieter orientieren sollen.
Aus diesem Grund lag der Fokus der diesjährigen Kundenumfrage auf dem Mobilitätsverhalten unserer Kundschaft. Der Evaluationsstandard untersucht ausschließlich private Kund*innen und deren CarSharing-Nutzung sowie Pkw-Besitz.
Ein Ziel der Umfrage war es unter anderem, die Ersetzungsquote zu ermitteln.
Die Auswertung wurde von einem Institut aus Bremen durchgeführt, das folgende Zahlen ermittelt hat:
- In Aachen Mitte ersetzt ein cambio-Auto 12 private Pkw.
- In den Außenbezirken von Aachen ein cambio-Auto 3,5 private Pkw.
Bei 300 cambio-Autos lässt sich schnell erahnen, wie viele private Autos zusätzlich in Aachen unterwegs wären, wenn es kein Carsharing-Angebot gäbe. Dennoch sehen wir, dass noch viel Arbeit vor uns liegt, um die Ersetzungsquote sowohl in der Innenstadt als in den Außenbezirken weiter zu erhöhen.
Darüber hinaus haben uns viele Kundinnen und Kunden persönliche Rückmeldungen gegeben. Herzlichen Dank auch dafür!
Hier sind die Hauptthemen, die am häufigsten genannt wurden:
- Bitte mehr Elektroautos bzw. größere Auswahl (hier gibt es fast nur s-e Kleinwagen). Preisimpuls sollte stärker sein: hohe Spritkosten sollten e-Fahrzeuge automatisch günstiger machen. Ich verstehe nicht, warum der Kilometerpreis für Elektroautos so hoch ist wie für Verbrenner.
Die Frage können wir sehr gut verstehen. Leider ist ein E-Auto der Preisklasse S in der Anschaffung und im Unterhalt genau so teuer wie ein Fahrzeug der Preisklasse L. Um mit dieser Antriebsart wirtschaftlich arbeiten zu können, müssten wir E-Autos eigentlich in der Preisklasse L einstufen.
Dazu kommt, dass Elektrofahrzeuge von der cambio-Kundschaft erfreulicherweise zwar immer wieder angefragt, aber deutlich weniger als Verbrenner gebucht werden. Würden wir kostendeckende Preise für die E-Autos ansetzen, wäre die Bereitschaft, mit einem kleinen E-Flitzer zu fahren, sehr wahrscheinlich noch geringer als ohnehin schon. Indem wir den Kilometerpreis für E-Autos nicht niedriger ansetzen als für den Verbrenner, verringern wir das Defizit, das wir mit den E-Autos trotz allem noch haben und ermöglichen dadurch insgesamt mehr E-Autos in der Flotte. Aus diesen Gründen können wir derzeit auch keine E-Autos der Preisklasse M anschaffen. Die müssten dann in die Preisklasse XL eingestuft werden.
- Ich würde mich sehr freuen, wenn cambio das Angebot an vollelektrischen Fahrzeugen weiter hält bzw. ausbaut.
Zu der Preishürde kommt die Herausforderung des Ausbaus der Ladeinfrastruktur hinzu. Wir sind froh, Partner wie die gewoge oder die APAG an Bord zu haben. Die APAG baut die Ladepunkte in ihren Parkhäusern aus. Inzwischen haben wir vier Stationen, die dadurch in Aachen elektrifiziert werden konnten (STEFFEN, FRANZISKUS, ELISE und UNIKLINIK). Eine fünfte E-Station kommt im nächsten Jahr im frisch renovierten Parkhaus an der Mostardstraße direkt am Markt hinzu.
Auf dem Gelände der gewoge konnten wir an einigen Stationen unsere eigene Ladeinfrastruktur installieren (SARTORIUS, ROSSTRASSE und TURPIN).
An etwa zehn Stationen im öffentlichen Straßenraum in Aachen können wir E-Autos an STAWAG-Ladesäulen laden (NEUMARKT, MARIA-THERESIA, WESTBAHNHOF, …). Hier werden aber leider für uns keine neuen Stellplätze mehr ausgegeben.
Wir installieren unsere Ladepunkte auch gerne selbst, sofern die entsprechenden Anschlüsse an der cambio-Station vorhanden sind. Das war nach dem Umbau des Brander Markts möglich: Dort konnten wir unsere eigenen Wallboxen nach dem Umbau des Platzes installieren. Auch bei der Erweiterung der Station PONTTOR haben wir mit dem Vermieter vereinbart, eigene Wallboxen zu installieren. Und zuletzt haben wir E-Stationen auf privaten Grundstücken, wie die Stationen PATCHWORK, VIADUKT, JAKOBSTOR, GERMANUS und GUTER-FREUND.
Fazit: Der Ausbau der Ladeinfrastruktur geht sehr langsam voran, kostet viel Zeit und Geld und ist nur mit vielen Partnern möglich. Für das Frühjahr 2027 sind fünf weitere E-Autos in der Preisklasse S bestellt. Wir werden Sie rechtzeitig informieren, an welchen Stationen diese unterkommen.
- Es wäre schön, wenn man nicht auf eine App angewiesen wäre.
Es gibt tatsächlich nur noch wenige Autos, die sich mit der cambio-Karte öffnen lassen. In einigen Monaten werden auch die letzten dieser Fahrzeuge altersbedingt verkauft sein, sodass die cambio-App die einzige Zugangsmöglichkeit für die Nutzung unserer Fahrzeuge sein wird.
Wir verstehen, dass der Wegfall der cambio-Karte für einige Kund*innen eine Einschränkung bedeutet. Nicht alle können oder wollen dafür ein Smartphone nutzen. Dennoch haben wir uns innerhalb der cambio-Gruppe dafür entschieden, keine parallelen Zugangssysteme weiterzuführen. Diese wären technisch und wirtschaftlich nicht mehr tragfähig gewesen.
Wenn Sie bei der Nutzung der App unsicher sind, helfen wir Ihnen gerne weiter. Rufen Sie uns an oder kommen Sie in unsere Geschäftsstelle. Wir nehmen uns die Zeit, Sie in die neue Technik einzuweisen.
- Ich weiß, dass es wahrscheinlich sehr umständlich ist, aber wenn man die Fahrzeuge an anderen Stationen zurückgeben könnte wäre das wirklich top. Sonst muss man das ja immer für die gesamte Zeit mieten auch wenn man es nur kurz verwendet für den Hin und Rückweg
Diese Frage wird tatsächlich sehr häufig gestellt. Allerdings versteht jede*r unter einer Fahrt von A nach B etwas anderes.
Manche möchten das Auto in einer anderen Stadt abgeben können. Andere würden die Buchung gerne pausieren, um während der Pause keine Zeitkosten zu zahlen und das Auto anschließend wieder zu übernehmen. Manche möchten einfach innerhalb der Stadt von A nach B fahren.
Doch wer übernimmt das Fahrzeug in der anderen Stadt oder während der Pause? Wer bringt das Auto aus dem Außenbezirk A in den Außenbezirk B zurück? All diese Varianten lassen sich technisch schwer umsetzen.
Unsere Kolleginnen von cambio Bremen bieten unter dem Namen smumo ein kombiniertes Carsharing-Angebot aus stationsgebundenen und free-floating Fahrzeugen an. Dieses können auch Aachener Kundinnen bei einem Besuch in Bremen nutzen. Die Autos müssen jedoch immer innerhalb der Stadt und in den dafür definierten Zonen zurückgebracht werden.
Damit lassen sich auch die Ziele, die sich cambio gesetzt hat – nämlich den Individualverkehr in der Stadt zu reduzieren – gut umsetzen. Interessant ist, dass 68 % der smumo-Fahrten ungefähr am gleichen Ort beginnen und enden.
Zurzeit setzt die Stadt Aachen voll auf stationsgebundenes Carsharing, das in den nächsten Jahren im öffentlichen Raum stark ausgebaut werden soll. Free-floating ist damit erstmal nicht möglich.
Interessant ist ein Blick auf die Entwicklung der Free-Floating-Anbieter in Deutschland in den vergangenen 15 Jahre: Aus Angst, ihre Kundschaft zu verlieren, stiegen ab 2011 nach und nach alle großen Pkw-Hersteller – darunter BMW, Mercedes-Benz und Volkswagen – in das Carsharing-Geschäft ein. Damals erwarteten viele Expertinnen, dass die Pioniere wie cambio und Stadtmobil vom Markt verdrängt würden.
Mittlerweile, rund 15 Jahre später, haben sich alle wieder zurückgezogen; der letzte war vor kurzem Stellantis im Sommer 2026. Carsharing ist für diese Konzerne nicht lukrativ genug, und das Free-Floating-Modell erfordert Preise, die sich am Markt nicht durchsetzen lassen, um kostendeckend zu sein. Die Automobilbauer konzentrieren sich daher auf Geschäftsfelder, die höhere Renditen versprechen.
- Hier in Aachen könntet ihr die Flotte von Transportern noch mehr erweitern. Es ist eine Studentenstadt, und ständig werden Umzüge damit gefahren. WGs kommen zusammen, lösen sich auf.
Ja, die Nachfrage ist tatsächlich da. Wir werden nächstes Jahr unsere Transporter-Flotte um 50 % aufstocken.
- Ein Wunsch für die Zukunft: Es sollte eine Möglichkeit geben E-Autos auch außerhalb von Cambio-Stationen zu laden. Dadurch könnten längere Distanzen erreicht werden und dadurch die Nutzung von E-Autos attraktiver werden.
Dies ist schon heute möglich. In jedem E-Auto von cambio Aachen ist ein Ladecoin am Schlüssel-Anhänger. Sie können damit überall an den Ladepunkten von ladenetz.de aufladen. Schauen Sie gern auch in unserem FAQ
- Sonstiges
Weitere Rückmeldungen in der Kundenumfrage bezogen sich auf Wünsche zur Rechnungstellung, Umbuchen während einer Fahrt, Verfügungsrahmen und anderes. Melden Sie sich gern bei der Geschäftsstelle, denn viele Fragen oder Wünsche können schnell umgesetzt werden. Wir freuen uns auf Ihre E-Mail an aachen@cambio.carsharing.de oder auf Ihren Anruf unter 0241 510 510. Wir sind montags und freitags zwischen 9 und 16 Uhr für Sie da, nach Vereinbarung auch gern früher oder später.