Sie organisiert, koordiniert, hört zu, springt ein - und kennt oft alle vor allen anderen: Franziska Thiel arbeitet im Sekretariat bei cambio und ist für viele die erste Anlaufstelle im Alltag. Im Interview erzählt sie, wie sie als Quereinsteigerin zu uns gekommen ist, warum sie ihren vielseitigen Job liebt und welche Chancen es im Unternehmen auch jenseits klassischer Karrierepfade gibt.
Franzi, wie bist du zu cambio gekommen? Was hat dich an dem Unternehmen besonders angesprochen?
Franzi Thiel: Ich hatte cambio schon länger als möglichen Arbeitgeber im Blick, weil mich die Dienstleistung überzeugt hat. Das Produkt ist gut, aktuell und zukunftsgewandt. Nach einigen Monaten bei cambio kann ich sagen: Die offene Unternehmenskultur passt da sehr gut dazu.
Wie hast du deinen Einstieg als Quereinsteigerin im Sekretariat erlebt?
Sehr positiv! Ich habe mich direkt willkommen gefühlt und schnell meinen Platz im Team gefunden.
Was hat dich dazu bewegt, dich beruflich zu verändern und ins Sekretariat zu wechseln?
Ich bin gelernte Tischlerin und habe lange im sozialen Bereich gearbeitet. In den letzten Jahren habe ich eine Praxis für Physiotherapie geleitet und dabei den Büro-Teil kennengelernt, den ich jetzt bei cambio jeden Tag anwenden kann. Ich wollte mich beruflich neu orientieren, und cambio hat einfach gut zu meinen Plänen gepasst.
Was gefällt dir an deiner neuen Position im Sekretariat am meisten?
Ich mag die Abwechslung und die Vielfalt der Aufgaben. Die holen dich auch immer wieder vom Schreibtisch weg. Außerdem mag ich, dass ich mit Kolleg*innen aus allen Abteilungen Kontakt habe. Im Sekretariat sitzt du einfach an einer sehr zentralen Stelle im Unternehmen.
Welche Aufgaben bereiten dir besonders Freude und warum?
Im Sekretariat bin ich die erste Ansprechperson für alle möglichen Anfragen: Die Kolleg*innen kommen vorbei, wenn sie etwas für die Teeküche holen wollen, es gibt Veranstaltungen zu organisieren oder eine Dienstreise. Ich freue mich, wenn ich Menschen helfen kann.
Welche Rolle spielt das Thema nachhaltige Mobilität für dich persönlich?
Eine sehr wichtige! Als ich bei cambio angefangen habe, habe ich direkt mein eigenes Auto verkauft. Jetzt ist mein Arbeitsweg viel kürzer und ich kann die cambio-Flotte zum Mitarbeitenden-Tarif nutzen. Am liebsten fahre ich aber mit dem Fahrrad. Ich mag die Vision einer autofreien Stadt - es ist wirklich an der Zeit, das umzusetzen. Es frustriert mich, dass die Politik an dieser Stelle eher bremst als den Prozess beschleunigt. Wir könnten schon viel weiter sein.
Was würdest du Arbeitgebern raten, die ebenfalls überlegen, Quereinsteiger*innen zu beschäftigen?
Es lohnt sich! Menschen mit diversen Bildungsbiografien bringen neue Perspektiven und Impulse in die Berufswelt. Wichtig ist, genug Zeit für Fortbildungsmaßnahmen einzuplanen, denn sobald man angefangen hat, bleibt dafür oft wenig Zeit.
Gibt es etwas, das du anderen neuen Kolleg*innen mit auf den Weg geben möchtest?
Wenn du etwas nicht weißt: Scheue dich nicht, im Sekretariat zu fragen. Und: Nimm auf jeden Fall Bildungszeit, das ist eine tolle Sache.
Ganz lieben Dank, Franzi, dass du dir
die Zeit für das Gespräch genommen hast!
Text: Catharina Oppitz
Bilder: cambio, Canva
Veröffentlicht am: 17.02.2026