Henry Ben-Smith hat seinen Einstieg bei cambio als Werkstudent im Callcenter gefunden. Im Rahmen seines BWL-Studiums stand nun ein Pflichtpraktikum an - und auch dafür hat er sich ganz bewusst wieder für cambio entschieden. Im Interview berichtet er über seine Erfahrungen, seinen Arbeitsalltag und was ihn an seinem Arbeitgeber besonders beeindruckt.
Das Interview findet in der Mittagspause in einem kleinen Besprechungsraum im cambio-Büro statt. Draußen hört man leise das Stimmengewirr der Kolleg*innen, während Henry sich mit einem frischen Kaffee an den Tisch setzt. Die Atmosphäre ist entspannt und herzlich - typisch cambio eben.
Henry, du hast bei cambio im Callcenter angefangen, als Werkstudent neben deinem Studium. Nun hast du dich entschieden, auch dein Pflichtpraktikum im Rahmen deines BWL-Studiums bei cambio zu machen. Wie bist du damals auf cambio als Arbeitgeber aufmerksam geworden?
Henry Ben-Smith: Ich hatte damals während meines Studiums zwei Jobs. Das war ziemlich anstrengend, das alles unter einen Hut zu bekommen. Ein Professor hatte uns immer geraten, während des Studiums als Werkstudent zu arbeiten. Als ich dann auf einem Stellenportal auf die Ausschreibung von cambio stieß, habe ich mich direkt beworben. cambio kannte ich schon aus Berlin, wo ich das CarSharing-Angebot genutzt habe. Das passte dann einfach. Der Schichtplan steht ja schon lange im Voraus fest, da kann ich gut planen.
Welche Erfahrungen sammelst du hier, die dir dein BWL-Studium so nicht vermitteln kann?
Das soziale Miteinander. Man lernt, mit ganz unterschiedlichen Charakteren umzugehen. Du bekommst die Chance, Verantwortung zu übernehmen und es schaut dir dabei nicht ständig jemand über die Schulter. Wenn Menschen merken, dass du etwas lernen möchtest, trauen sie dir auch etwas zu und du wirst aktiv angesprochen. Das mag ich.
Wie sieht ein typischer Arbeitstag bei dir im Callcenter aus?
Am Telefon helfe ich gerne Menschen, die ein Problem haben. Die meisten rufen ja an, weil sie eine Buchung haben und irgendetwas passiert ist oder nicht klappt. Das ist ein gutes Gefühl, wenn ich helfen kann. Nach einiger Zeit am Telefon glaubt man ja, dass man schon alles gesehen hat. Aber man glaubt ja nicht, was so alles passieren kann.
Bei meinem Praktikum kann ich jetzt immer mehr Aufgaben übernehmen und richtig mitarbeiten. Ich finde es richtig gut, dass man mir auf Augenhöhe begegnet.
In welche Richtung möchtest du dich nach deinem Studium entwickeln?
Wo siehst du dich in fünf Jahren?"Ich habe richtig Lust, Verantwortung zu übernehmen im Bereich Finanzen, Buchhaltung oder Personal. Bis ich 40 bin, möchte ich Abteilungsleiter sein. Ich möchte zeigen können, was ich kann."
Henry Ben-Smith studiert BWL und macht ein Praktikum bei cambio.
Was hast du in den 1,5 Jahren bei uns bisher für dich persönlich und beruflich mitgenommen?
Auf jeden Fall, dass ich gerne im Büro arbeite. Ich mag die Dynamik und die unterschiedlichen Charaktere, die es so gibt. Eine Firma ist sehr komplex. Bei cambio sticht das menschliche Miteinander heraus. Ich kann hier viel mitnehmen, wie man seine Rolle als Vorgesetzter ausfüllen kann. Ich habe gelernt, dass man ein Unternehmen auch anders führen und anders wirtschaften kann. So würde ich eines Tages auch Verantwortung übernehmen wollen.
Gab es etwas bei cambio, das dich besonders überrascht oder beeindruckt hat?
Die flachen Hierarchien! Viele Unternehmen sagen ja von sich, dass sie flache Hierarchien haben. Und dann darfst du doch nicht an der Tür klopfen oder die Person ansprechen. Bei cambio ist das anders. Hier wird das wirklich gelebt. Das muss man selbst erlebt haben. Hier herrscht eine große Offenheit. Alle duzen sich und gehen sehr menschlich miteinander um.
Und zum Schluss: Hast du einen Lieblingsmoment aus deiner bisherigen Zeit bei cambio?
Mein erster Tag des Praktikums! Mittwochs sitzen wir immer alle Kolleg*innen zusammen und essen gemeinsam. Ich kannte ja noch gar nicht alle Gesichter. Eine Person setzte sich neben mich und fing ein ganz freundliches Gespräch mit mir an: Wer ich bin und was ich hier so mache. Und dann fragte ich: „Und was machst du so?“ Er meinte dann: „Ich bin hier der Geschäftsführer.“ (lacht) Es gibt Geschäftsführer, die wollen in ihrer Rolle gesehen werden, die laufen wichtig mit Anzügen rum und präsentieren sich. Hier ist das anders.
Ganz lieben Dank, Henry, dass du dir
die Zeit für das Gespräch genommen hast!
Text: Catharina Oppitz
Bilder: cambio, Canva
Veröffentlicht am: 06.01.2026