Mit dem Zug bis Kiel
Unsere Tour: Mit dem Zug bis Kiel, dort umsteigen und erst dann ins Auto. Gerade mit kleinem Kind ist das für mich die angenehmste Variante. Im Zug kann sich mein Kind bewegen, spielen, aus dem Fenster schauen, wir teilen Snacks und haben Zeit füreinander. Niemand muss sich auf zähen Verkehr konzentrieren, schon gar nicht im Bereich Elbtunnel. Das Auto kommt erst ins Spiel, wenn es wirklich praktisch ist: für die letzten Kilometer und die Wege vor Ort.
Partnerauto buchen
Das Buchen des Partnerautos war unkompliziert. Für Stattauto Kiel/Lübeck läuft das nicht über die cambio-App, sondern über my cambio. Dort loggt man sich ein, wählt das Partnerunternehmen und wird zur Buchungsmaske weitergeleitet. Wichtig finde ich: Vorab kurz die Regeln des Partners lesen. Die Grundprinzipien sind zwar ähnlich wie bei cambio, aber es gibt Unterschiede im Detail – und die möchte ich nicht erst an der Station entdecken.
Im Gepäck: Der Kindersitz
Für uns war das Thema Kindersitz entscheidend. In den Autos von Stattauto Kiel/Lübeck gibt es keine Kindersitze für kleinere Kinder, sondern nur Sitzerhöhungen. Das hatte ich vorher auf der Website gelesen und so kam unser eigener Kindersitz mit. Im Zug war er etwas sperrig, aber gut machbar.
Vor Ort war ich dann froh: Ich kenne den Sitz und weiß, wie ich ihn sicher einbaue. Zusätzlich habe ich mir vorher die Station auf der Karte angeschaut und überlegt, wie wir vom Bahnhof dorthin kommen. Zehn Minuten Planung, die vor Ort viel Ruhe gebracht haben.
Station im Parkhaus – Zugangscode per Mail
Die Station lag in einem abgeschlossenen Parkhaus, den Zugangscode bekam ich kurz vor Buchungsbeginn per Mail. Vor Ort war alles unkompliziert. Die Schäden waren nicht im Bordbuch vermerkt, sondern direkt am Auto mit Stattauto-Aufklebern markiert. Das machte die Schadenskontrolle ganz einfach. Geöffnet habe ich das Fahrzeug mit meiner cambio-Card, der Schlüssel lag im Handschuhfach. Kindersitz einbauen, anschnallen und ab in die Ferienwohnung.
Zug & CarSharing ist für mich gerade mit Kind die beste Kombi: Die lange Strecke entspannt im Zug und dann mit dem Auto weiterfahren. Das bringt für mich weniger Gepäck und Stress. Urlaub am Schönberger Strand ohne eigenes Auto? Für mich ganz klar: ja.
Text: Jennifer Kindel
Bilder: cambio, Stattauto Kiel/ Lübeck, privat
Veröffentlicht am: 07.10.2026