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23. November 2021 (Kappeln)

cambio CarSharing startet in Kappeln: Fürs Klima und mehr Lebensqualität

"Teilen ist das neue Haben", sagt Pastor Ingo Gutzmann. Er ist einer der drei Partner, die das CarSharing-Projekt für Kappeln auf die Bahn geschoben haben. Seit heute stehen sie in Form von zwei Elektroautos auf dem Kappelner Scheunenfeld. Ab dem kommendem Montag (29.11.2021) können die Menschen aus Kappeln und ihre Gäste sie ausleihen - für den Einkauf, einen Ausflug, den Weg in den Baumarkt, den Urlaub oder eine sonstige Fahrt ihrer Wahl.

Kappeln, 23.11.2021: Das Projekt haben die Evangelische Kirche, die Stadt Kappeln und cambio CarSharing gemeinsam ins Leben gerufen. Ihr Ziel: Ein Beitrag zum Klimaschutz und für mehr Lebensqualität der Kappelner Bürger*innen und ihrer Gäste.

Kurz nachdem die funkelnagelneuen E-Autos geladen sind, steigt der erste Kunde bereits ein. Vorher hat er sich registriert und seinen Führerschein validiert und ist somit startklar, das CarSharing-System von cambio zu nutzen. Es ist Pastor Lars Wüstefeld, der sich aufmacht, um einem Gemeindemitglied zum Geburtstag zu gratulieren.

Sein Fazit nach der ersten Fahrt: Lars Wüstefeld ist begeistert vom CarSharing und plant, es ab sofort regelmäßig für Dienstfahrten zu benutzen. Er sagt: "Wir haben als Familie ein Auto. Und das reicht manchmal eben nicht, wenn wir es sowohl für Dienst- als auch Privatfahrten brauchen. Da ist es gut, auf ein CarSharing-Angebot zurückgreifen zu können."

Er lobt nicht nur das sanfte Fahrgefühl des E-Autos und dass es gleichzeitig "wumms" hat, wie er sagt, sondern auch die einfache Bedienung des Renault Zoe und die Geste von cambio CarSharing, selbstverständlich einen Kindersitz im Kofferraum vorzuhalten.

"Jemand wie Pastor Wüstefeld ist ein typischer Kunde", sagt der Prokurist von cambio CarSharing, Carsten Redlich. "Das CarSharing richtet sich vor allem an Menschen, die entweder kein eigenes Auto haben oder manchmal einen Zweitwagen benötigen." Dabei gehe es beim CarSharing um mehr als ums Autofahren. Menschen haben so mittelfristig die Möglichkeit, ihr Mobilitätsverhalten im Sinne des Klimaschutzes zu ändern. Zu einem guten Konzept gehören Fahrradfahren, zu Fuß gehen, der öffentliche Nahverkehr und eben auch das CarSharing. Gelingen kann es aus seiner Sicht nur, wenn mehrere und vor allem lokale Partner mit im Boot sind.

Von daher ist er dankbar, dass die Ev. Kirche vor Ort vor einiger Zeit eine Machbarkeitsstudie in Auftrag gegeben und dann die Idee des Nachbarschaftsautos eingebracht hat. Bei der Stadt Kappeln ist diese Idee sofort auf offene Ohren gestoßen. "Wir haben parallel überlegt und gesucht, wie wir so ein sinnvolles Projekt umsetzen können", beschreibt Bürgermeister Heiko Traulsen. Für die gemeinsamen Nachbarschaftsautos stellt die Stadt die Stellplätze, hat für Ladeinfrastruktur gesorgt und springt -wie auch die Kirche - in den ersten Jahren ein, wenn sich das Projekt noch nicht tragen sollte.

Auch Initiator Pastor Ingo Gutzmann und der Klimaschutzmanager des Ev.-Luth. Kirchenkreises Schleswig-Flensburg, Stephan Janbeck sind sich sicher, dass es seine Zeit brauchen wird, um neue Formen der Mobilität in den Alltag zu integrieren. Ingo Gutzmann sagt: "Mobilität braucht keinen Besitz. Teilen ist das neue Haben."

Damit das möglichst viele erfahren, planen die drei Projektpartner im nächsten Schritt einen Info-Brief an alle Kappelner Haushalte. Zum Frühjahr dann sind Infostände und Aktionen für Ferienhausvermieter*innen geplant. Und wer jetzt schon so weit ist, das Kappelner CarSharing auszuprobieren, kann sich im Kappelner Rathaus registrieren und dann seine Fahrten per Internet, Telefon oder per cambio-App buchen.


Kontakt:
Arne Franke
Pressesprecher der cambio-Gruppe
Telefon: 0421 - 98 96 94 3481
E-Mail: presse@cambio-carsharing.com

Bildmaterial

Pastor Ingo Gutzmann, cambio-Prokurist Carsten Redlich, Neukunde Pastor Lars Wüstefeld und Bürgermeister Heiko Traulsen weihen die neue cambio-Station am Kappelner Scheunenfeld ein.

Foto: Anja Ahrens

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cambio-Prokurist Carsten Redlich übergibt dem Neukunden Pastor Lars Wüstefeld die cambio-Card.

Foto: Anja Ahrens

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