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18. November 2020 (Aachen)

cambio feiert 30 Jahre CarSharing in Aachen

Das Unternehmen blickt auf drei Jahrzehnte erfolgreiches Autoteilen in Aachen zurück. Schon früh zählen private Kunden, Unternehmen und Behörden zum Kundenstamm. Heute ist das CarSharing-Angebot fest integriert und entlastet den Aachener Stadtverkehr.

Aachen, 18. November 2020: Als vor 30 Jahren in Aachen das erste StadtteilAuto mit dem Namenszug beklebt wurde, konnten noch nicht viele Leute mit dieser Idee des Autoteilens etwas anfangen. Die Vorstellung, kein eigenes Auto mehr als Garant für die Umsetzung spontaner Aktionen vor der Türe stehen zu haben, wirkte eher beunruhigend. Diesen fahrbaren, vertrauten Raum mit fremden Menschen zu teilen, erschien erst einmal wenig erstrebenswert. Und dennoch ist dieses, damals eher belächelte neue Mobilitätsangebot im Laufe der letzten Jahrzehnte beständig gewachsen und heute kaum noch aus dem Straßenraum wegzudenken.

Im November 1990 bringt der gemeinnützige Verein »StadtteilAuto Aachen« die ersten drei Gebrauchtfahrzeuge für seine Mitglieder zur gemeinsamen Nutzung auf die Straße und gehört damit zu den Pionieren des CarSharing in Deutschland. Gut ein Jahr später wird die StadtteilAuto CarSharing GmbH gegründet. Im Jahr 2000 schließt sich StadtteilAuto mit den Anbietern Stadtauto Bremen und STATTAUTO Köln zusammen und tritt seitdem unter dem Markennamen cambio auf. Als eigenständiges Unternehmen im cambio-Verbund gehört cambio Aachen zu einem der führenden CarSharing-Anbieter in Deutschland.

"Wir waren in Aachen mit unserem CarSharing-Angebot immer ein Stück voraus", sagt Gisela Warmke, Gründerin und Geschäftsführerin von cambio Aachen. "Schon früh wurde bei uns das damals neue Zugangssystem per Chipkarte eingeführt. Weit vor der Verabschiedung des CarSharing-Gesetzes wurden in Aachen Stationen im öffentlichen Raum eingerichtet. Als einer der ersten Anbieter nahmen wir Elektroautos in die Flotte. Mittlerweile können cambio-Kund*innen seit 20 Jahren ein standardisiertes CarSharing-Angebot in den cambio-Städten nutzen".

Derzeit teilen sich in der Stadt und Region Aachen etwa 12.500 Kund*innen rund 200 Fahrzeuge. Schon seit Mitte der neunziger Jahre gehören Behörden, Unternehmen und soziale Einrichtungen zum Kundenkreis. Das Umweltamt der Kreisverwaltung Aachen schloss 1998 als erste Behörde einen Rahmenvertrag zur dienstlichen Nutzung der CarSharing-Auto ab. Heute nutzen etwa 25 Prozent der Aachener Kund*innen cambio geschäftlich. Sie ergänzen oder ersetzen ihren Fuhrpark durch die cambio-Autos. Ein cambio-Auto ersetzt in Aachen heute elf private Pkw.

CarSharing-Kund*innen setzen sich mit ihrer Mobilität häufig bewusster auseinander. Sie wählen Verkehrsmittel nach ihrem jeweiligen Bedarf aus. So entscheiden sie sich deutlich häufiger als ein Privatwagenbesitzer für umweltfreundliche Alternativen wie das Fahrrad, den Bus oder den Weg zu Fuß. "CarSharing als Ergänzung des öffentlichen Verkehrs ist dort am erfolgreichsten, wo es einen guten öffentlichen Nahverkehr gibt", führt Warmke aus. "Bei der Berechnung der einzelnen CarSharing-Fahrten werden alle Autokosten mit einkalkuliert. Dadurch ergibt sich für jede Fahrt ein realistischer Kostenvergleich zum öffentlichen Verkehr. Die Nutzung von Bus und Bahn rückt also wieder mehr in den Fokus."

Kontakt:

Arne Franke | Presse- und Öffentlichkeitsarbeit der cambio-Gruppe
Telefon: 0421 - 98 96 94 - 3481
E-Mail: presse@cambio-CarSharing.com

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