Stadtlust – Menschen zieht es in die Städte

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Aus der Welt von cambio
cambio und die Stadt der Zukunft

Ob Stadt ­ oder Landbewohner, alle wollen mobil sein, viele Städter möglichst ohne eigenes Auto. Wohn- und Baugenossenschaften arbeiten daher zunehmend mit CarSharing­-Anbietern zusammen.

Raus aus der Wohnung und wenn nicht zu Fuß, rein in Bus, Bahn, das cambio-Auto oder aufs Fahrrad, um die täglichen Ziele zu erreichen. Auch längere Reisen sind dank vernetzter Verkehrsangebote bequem und einfach möglich – ohne privaten Pkw. Für viele cambio-Kunden ein längst gelebter Alltag. Auch in absehbarer Zukunft ist das Auto aus den Städten nicht wegzudenken. In Deutschland kommen aktuell im Schnitt auf 1.000 Einwohner 573 Pkw. Auch in vielen Ballungsräumen mit gutem ÖPNV-Angebot sieht es nicht viel besser aus.
Köln hat die niedrigste Pkw-Dichte in Nordrhein-Westfalen, aber immer noch 449 Pkw je 1.000 Einwohner. Zum Vergleich: In Bremen und  Hamburg sind es 438.

Die Stadt im Wandel

Da immer mehr Menschen in die Städte ziehen, stößt die Wohn- und Verkehrsinfrastruktur an ihre Grenzen. Und weil auch Stadtbewohner nicht von Blechlawinen und tristem Grau umgeben sein wollen, sind Wohnkonzepte mit nachhaltiger Verkehrsinfrastruktur, die zu einer Verringerung der Autodichte beitragen, gefragter denn je. Daher setzen Stadtplaner und Wohnungswirtschaft zunehmend auf stationsbasiertes CarSharing. Denn ein cambio-Auto ersetzt bis zu elf private Pkw, in Innenstädten sogar bis zu 20 private Pkw und entlastet damit die Stadt.

In Zusammenarbeit mit den Kommunen kann bei Neubauprojekten zudem der Stellplatzschlüssel gesenkt werden. Für die Bauträger eine deutliche Kostenersparnis, denn sie müssen weniger Parkplätze zur Verfügung stellen. Und die Mieter profitieren von dem Angebot direkt vor ihrer Haustür.

Autofreies Wohnen in Köln mit CarSharing

Verweilmöglichkeiten, die zum Miteinander einladen. Straßen, die nicht mehr Parkplatz sind, sondern frei von Abgasen viel Platz für Anwohner bieten. Das ist »Stellwerk 60«, das größte autofreie Wohnprojekt seiner Art in Deutschland. Die Mieter setzen auf Lebensqualität jenseits von Konzepten, die den Pkw in den Mittelpunkt stellen.

Stellwerk 60 – Autofreies wohnen in Köln

Und wenn es doch ein Auto sein muss, stehen an zwei eigens eingerichteten cambio-Stationen 18 Fahrzeuge zur Verfügung. Verband norddeutscher Wohnungsunternehmen (VNW) setzt auf cambio. In Hamburg ist cambio Teil verschiedener Wohnprojekte. Mal steht ein cambio-Auto auf einem von den Anwohnern zur Verfügung gestellten Parkplatz, mal stehen Fahrzeuge in Tiefgaragen von Wohnungsbaugenossenschaften direkt unter den Wohnungen. Intensiviert wird die Zusammenarbeit durch einen Vertrag mit dem VNW. Gemeinsam sollen künftig noch mehr cambio-Stationnen in Wohnquartieren geplant und eingerichtet werden.

cambio. Wohnen plus CarSharing.

»Stadt – Lebensfreude – Nachhaltigkeit«

Seit 2012 engagieren sich im EU-Projekt CIVITAS (City – Vitality – Sustainability) 28 Projektpartner in vier europäischen Städten. In Aachen ist cambio zusammen mit anderen Partnern im »Dyn@mo«-Projekt aktiv, einem Pilotkonzept zur Mobilität der Zukunft: Anwohnern stehen neben konventionellen cambio-Autos auch Stationen mit Elektroautos zur Verfügung.
Elektromobilität ist spätestens seit dem „Dieselgate“ auch für die Autoindustrie zu einem wichtigerem Thema geworden. So hat der Volkswagen-Chef Matthias Müller angekündigt, dass sein Unternehmen „Schritt für Schritt zum Weltmarktführer in der Elektromobilität“ werden solle. Volvo will bereits ab 2019 kein Auto mehr ohne Elektromotor bauen. Auch andere Autokonzerne haben ähnliche Ziele verkündet. Bei cambio können Kunden bereits seit 2010 Vollelektrisch unterwegs sein. Seither wächst die Anzahl der Standorte und Elektroautos in der Flotte stetig, aktuell sind bereits mehr als 30 Fahrzeuge reine E-Autos.

CarSharing wird so für noch mehr Menschen eine echte Alternative zum eigenen Pkw. Allein in den letzten zwölf Monaten kamen mehr als 125 neue Stationen und 370 Fahrzeuge in Deutschland und Belgien dazu. Und so soll es künftig weiter gehen.

(Text: Tim Bischoff / cambio CarSharing)

Weitere interessante Artikel im cambio-Blog:

„Dieses ganze Blech auf den Straßen ist doch schrecklich!“ im Gespräch mit Stadtentwicklern

„Mein Auto schaff ich ab. Meine Stadt wird lebenswerter.“

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Der direkte Draht zum Team des cambio-Blogs: blog@cambio-CarSharing.de

 

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