Mein Auto schaff ich ab. Meine Stadt wird lebenswerter.

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Aus der Welt von cambio

Die aktuelle Studie des Bundesverband CarSharing e.V. (bcs) „Mehr Platz zum Leben – wie CarSharing Städte entlastet“ zeigt: 61,9 Prozent der befragten CarSharing Kunden schaffen ihr Auto ab.

Das Ergebnis ist beeindruckend. Dass stationsbasierte CarSharing überzeugt, das eigene Auto abzuschaffen, ist ja keine Überraschung. Jedes Jahr ermittelt cambio unter allen Neukunden die „Abschafferquote“. Bundesweit ergibt sich aus dieser internen Befragung ein Verhältnis von 1:11. Ein cambio-Auto ersetzt demnach 11 private Pkw.

Die Studie des bcs, konzentriert sich auf sehr dicht besiedelte Kerngebiete in den Innenstädten. Das Ergebnis hier: Ein CarSharing-Auto ersetzt in den untersuchten Städten zwischen 8 und 20 private Pkw und das über mehrere Anbieter hinweg! Besonders erfreulich ist, in den vier beteiligten cambio-Städten Aachen, Bremen, Oldenburg und Köln sind es zwischen 15 und 20.

Zweckorientierte Mobilität auf dem Vormarsch

Es gibt ganz unterschiedliche Gründe, das eigene Auto abzuschaffen. Viele Studien stellen einen Wertewandel fest, gerade bei den Jüngeren. Das Smartphone gewinnt, das eigene Auto verliert an Bedeutung. Aber es gibt auch sehr konkrete Gründe, das eigene Auto in Frage zu stellen: Wie oft wird damit gefahren? Was kosten Versicherung, Reparaturen oder der Parkplatz in der Tiefgarage? Gleichzeitig schreitet der Ausbau des Bus und Bahn-Netzes weiter voran.

Wer in einer Großstadt von A nach B will, der will sich nicht mehr durch den Verkehrskollaps der Innenstädte kämpfen, der wählt lieber U-Bahn oder Fahrrad. Damit geht’s oft schneller!
Zu diesem Ergebnis kommt auch die bcs-Studie. Von den befragten CarSharing-Kunden steigen 15 Prozent häufiger aufs Rad, 19 Prozent sind mehr mit Bus und Bahn unterwegs. Schöner Nebeneffekt, Radfahren ist nicht nur aktiver Stressabbau, sondern auch gut für die Gesundheit. Und der Umstieg auf den öffentlichen Nahverkehr zeigt: Mobilität wird vernetzter gesehen.

Mehr Platz in der Stadt

61,9 Prozent der Befragten haben ihr eigenes Fahrzeug abgeschafft. Aus 2.293 Autos wurden so 873! Auf die Gesamtsituation einer Stadt übertragen, würde damit nur noch jedes achte Auto am Straßenrand stehen. Mehr Platz also für Sitzgelegenheiten, Grünstreifen, breitere Rad- und Gehwege. Oder zum Spielen.

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Mehr Platz zum Spielen

Willy Loose vom bcs fasst diese Entwicklung dann auch wie folgt zusammen: „Haushalte, die ein eigenes Fahrzeug durch CarSharing ersetzen, verändern ihr Mobilitätsverhalten am meisten. Das haben zahlreiche Studien in den vergangenen Jahren immer wieder gezeigt und das ist auch in unserer Studie eindrucksvoll bestätigt worden.

CarSharing ist gelebter Wertewandel

Stationsbasiertes CarSharing ist aber mehr als ein hipper Autoersatz für innerstädtische Kurzstrecken. Ein typischer cambio-Kunde ist eben kein Führerscheinneuling um die 20, sondern eher um die 35. Oft gab oder gibt es ein eigenes Auto, das aber nicht mehr so richtig zum Leben passt. Oft gab es aber eben auch keine echte Alternative. Stationsbasiertes CarSharing bietet genau diese Alternative. Ein Leben mit Auto, aber eben ohne eigenes. Praktisch und zuverlässig. Diese Erfahrung wird dann an die eigenen Kinder weitergegeben. Später stehen dann diese cambio-Kunden mit ihrem Nachwuchs im Kundenoffice. Zur bestandenen Führerscheinprüfung gibt’s dann die cambio-Card und oft noch ein Fahrguthaben von den Eltern.

Es bewegt sich was in den Köpfen

Viele Menschen, die ihr Mobilitätsverhalten ändern möchten, fragen sich bereits: „Geht das nicht irgendwie anders?“ CarSharing kann da dann die Antwort sein. Und: Wer sich dann für einen stationsbasierten Anbieter entscheidet, schafft prozentual besonders viele Fahrzeuge ab und lebt auch häufig in einem ganz autofreien Haushalt.
„Es freut uns sehr, dass die Studie noch einmal bestätigt, was wir im Grunde jeden Tag erleben. Unsere Kunden fahren häufiger mit dem Bus oder der Bahn, nehmen das Fahrrad oder gehen zu Fuß. Sie gehören zu den Pionieren eines veränderten, zukunftsorientierten Mobilitätsverhalten“, so Bettina Dannheim, Geschäftsführerin der cambio-Gruppe.

Studie des bcs „Mehr Platz zum Leben – wie CarSharing Städte entlastet

Zur Pressemitteilung von cambio „cambio CarSharing schafft Platz in der Stadt

(Text: Tim Bischoff / cambio CarSharing)

Der direkte Draht zum Team des cambio Blogs: blog@cambio-CarSharing.de

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