Klimaschutz für Unternehmen – energiekonsens zeigt, wie es geht

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Die gemeinnützige Klimaschutzagentur energiekonsens setzt bei der Mobiltät auf einen Mix aus Fahrrad, ÖPNV und Carsharing. Stella Reulecke und Hannah Pohl (v.l.) von der gemeinnützigen Klimaschutzagentur energiekonsens setzen bei der Mobilität auf einen Mix aus Fahrrad, ÖPNV und Carsharing.

Nicht nur für den Großeinkauf, den Wochenendausflug oder den Möbeltransport bietet sich CarSharing an. Auch für den Termin beim Kunden, den Weg zur Arbeit und Lieferungen eignet sich das Konzept. Gleichzeitig können Unternehmen damit Kosten und Ressourcen schonen. Die gemeinnützige Klimaschutz-Agentur energiekonsens zeigt Betrieben im Land Bremen, wie es geht.

„Eine eigene Dienstwagenflotte zu unterhalten, deren Anschaffung, Instandhaltung und Betrieb hohe Kosten verursacht, macht bei genauerer Betrachtung für manche Unternehmen wenig Sinn“, so Stella Reulecke, Projektmanagerin bei energiekonsens. Daher möchte sie Betrieben Wege zu einer nachhaltigeren und kostensparenden Mobilität aufzeigen.

„Wir merken, dass sich immer mehr Unternehmer*innen Gedanken um ihre betriebliche Mobilität machen“, so Reulecke. „Dabei geht es vielen nicht nur um finanzielle Vorteile, sondern auch immer mehr um den Klimaschutz, der auch für Kunden und potenzielle Mitarbeitende zu einem immer wichtigeren Entscheidungsfaktor wird.“

Mehr Klimaschutz durch CarSharing

Bei der kostenlosen „energievisite:mobilität+“ von energiekonsens nehmen Expert*innen Kunden- und Mitarbeiterverkehre in Unternehmen unter die Lupe. Dabei schauen wie, wie sich diese effizienter gestalten lassen. Das gilt gerade auch in Zusammenarbeit mit umliegenden Unternehmen. Denn so kann sich eine Carsharing-Station schnell lohnen: Ob in Eigenregie oder in Kooperation mit einem externen Anbieter. Die Vorteile: effiziente Auslastung der Fahrzeuge, Reduzierung der Kosten und Verbesserung der Klimabilanz durch Ressourcenschutz.

Nachhaltige Mobilität – selbstverständlich!

Auch energiekonsens setzt neben Fahrrädern und dem öffentlichen Personennahverkehr auf CarSharing. „Wir wollen ja nicht nur andere Unternehmen dazu bringen, ihre Emissionen zu senken. Natürlich wollen wir da mit gutem Beispiel vorangehen“, sagt Reulecke. „Wenn wir durch Veranstaltungen viel zu transportieren haben, dann nutzen wir entweder das Lastenrad oder CarSharing“.

Die Klimaschutzagentur hat nicht nur die Mobilität der Zukunft im Blick. Sie berät neben Unternehmen und Institutionen wie Schulen und Kindergärten auch Privatpersonen, wie sie ihre CO₂-Emissionen optimieren können. Sei es durch den Einsatz von erneuerbaren Energien, Energieeffizienzmaßnahmen oder nachhaltigen Verhaltensweisen.

Die „energievisite:mobilität+“ ist Teil des Projekts „Bremer Unternehmen sparen CO₂“ und wird aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE), Investition in Bremens Zukunft, gefördert. Projektträger ist energiekonsens, die gemeinnützige Klimaschutzagentur für Bremen und Bremerhaven. Kooperationspartner sind die Wirtschaftsföderung Bremen (WFB) und die Bremerhavener Gesellschaft für Investitionsförderung und Stadtentwicklung (BIS).

Weitere Informationen zur „energievisite:mobilität+“ unter Telefon 0421/37 66 71-63, per E-Mail an reulecke@energiekonsens.de sowie im Internet.

(Text: Phillip Petzold / energiekonsens, Foto: energiekonsens)

Der direkte Draht zum Team des cambio Blogs: blog@cambio-CarSharing.de

 

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