Gute Vorsätze für das CarSharing-Jahr 2017

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Aus der Welt von cambio Fahrzeuge Stationen
cambio - gute Vorsätze für 2017

Jedes Jahr am 31.12. – nach Dinner for One und Bleigießen – werden viele neue Vorsätze für das neue Jahr gefasst. Vielleicht ja auch, das eigene Auto durch ein cambio-Auto zu ersetzen!?

Wir haben uns für 2017 eine große Aufgabe gestellt: In allen cambio-Städten werden im nächsten Jahr definitiv weniger Fahrzeuge mit Dieselmotoren unterwegs sein. Diese Umstellung ist für uns eine echte Herausforderung. Nicht nur finanziell, sondern auch organisatorisch. Es gilt, in den nächsten Monaten viele neue Autos in die Flotte zu nehmen und mit der erforderlichen CarSharing-Technik auszustatten. Insgesamt werden 2017 520 der Neuwagen Fiesta-Benziner sein. Wir setzen weiter auf den Ford Fiesta in der Preisklasse S – der ist einfach das beliebteste Auto unserer Kunden.

An dieser Stelle möchten wir gerne darauf hinweisen, dass für uns die Entscheidung für die Benzinmotoren eine ganz pragmatische gewesen ist. Natürlich ist der CO2-Austoß der Benziner etwas höher, aber uns geht es um die Vermeidung von gesundheitsschädlichen Stickoxiden (NOx) in der Atemluft. Je weniger wir davon einatmen müssen, desto besser ist das. Unabhängig davon verlieren wir das Ziel, möglichst energieeffiziente Autos in die Flotte zu nehmen, natürlich nicht aus den Augen.

Neue Stationen, Fahrzeuge und Stadtteile

Darüber hinaus haben wir von der Blogredaktion bei unseren Kollegen in den cambio-Städten nachgefragt, welche guten Vorsätze es vor Ort für das noch recht junge Jahr gibt:

In Oldenburg sind 3 neue Stationen geplant. Außerdem soll die Flotte um den zweisitzigen Courier Transporter in der Preisklasse S erweitert werden. In Bremen wird es zum Frühjahr mit dem Toyota Yaris erstmals Hybridautos in der Flotte geben, und davon dann gleich 10 Stück. In Köln kommen über 225 neue Fahrzeuge in die Flotte, dazu gibt es bei den Kollegen das Ziel, bis Ende 2017 an 20 Prozent aller Stationen im Kölner Stadtgebiet ausschließlich E-Autos bereit zu stellen. Mindestens eine neue Station soll jeweils im cambio-Städtedreieck Aachen/ Düren/ Jülich eröffnet werden. Die Erfahrungen mit den E-Autos waren auch in Aachen so gut, dass auch ohne Förderung und trotz der Mehrkosten weiterhin mindestens 10 Prozent der Flotte elektrisch unterwegs sein sollen. In Hamburg werden die ersten Ford Fiesta-Benziner schon in den nächsten Tagen eingesetzt werden. In Berlin ist u.a. die Erweiterung des Stationsnetzes in Neukölln und Schöneberg geplant. Außerdem soll es in der Fahrzeugklasse XS neue Fahrzeuge geben. Der Citroen C1 soll durch den Toyota Aygo ersetzt werden. In Wuppertal ist geplant das Stationsnetz in Elberfeld zu erweitern.

cambio und CarSharing wird weiter wachsen

Trotz oder gerade wegen der vielen Aufgaben, die wir uns bei cambio vorgenommen haben, schauen wir gemeinsam sehr zuversichtlich ins neue Jahr. „Dieselgate“ und das stetige Wachstum der Städte zeigen, dass eine neue Form der Automobilität nach wie vor ein aktuelles Thema für ganz unterschiedliche Interessengruppen ist. Das wird auch am CarSharing-Gesetz deutlich, das die politischen Rahmenbedingungen für den zukünftigen Ausbau von CarSharing-Angeboten setzt. Dazu stellen sich immer mehr Menschen in dichtbesiedelten Stadtgebieten die Frage, ob der Autobesitz wirklich alternativlos ist. Gerade in den Quartieren, in denen es wenig Parkplätze gibt und der Wohnraum begehrt und teuer ist, schaffen überdurchschnittlich viele Menschen ihren eigenen Pkw ab, wenn es ein zuverlässiges CarSharing-Angebot gibt. Das hat erst kürzlich eine Best-Practice-Studie des Bundesverbands CarSharing (BCS) eindrucksvoll herausgefunden.

Qualität macht CarSharing zu einer Alternative

Für uns bedeutet das, dass wir neben dem Ausbau der Flotte und des Stationsnetzes auch die Qualität und Zuverlässigkeit nicht aus dem Auge verlieren dürfen. In über 90 Prozent aller Fälle ist es aktuell möglich, mit einem cambio-Auto seine Fahrt zur Wunschzeit zu beginnen. Mehr und mehr cambio-Kunden nutzen für eine Buchung mittlerweile ihr Smartphone, aber auch übers Telefon geht’s weiterhin ganz schnell. Runde 18 Sekunden dauert es im Schnitt, bis der Gesprächspartner aus dem Buchungsservice ein Gespräch annimmt.

Die Kundenumfrage 2016 hat uns viele neue Impulse geliefert. Darin wurde der Kundenservice mit „sehr gut“, die Verfügbarkeit der Fahrzeuge besser als 2015 bewertet. Das freut uns sehr! Auch das Preis-Leistungs-Verhältnis stimmt aus Kundensicht. Dennoch gibt es ein paar Baustellen, die wir uns 2017 vornehmen werden. Dazu gehört auch die cambio-App.

Wer sich für das neue Jahr vorgenommen hat, ein paar „Kilos“ zu verlieren, das eigene Auto abzuschaffen oder gar nicht erst ein neues zu kaufen, etwas mehr Sport zu treiben, vielleicht etwas mehr mit dem Rad zu fahren, der kann sich also auch 2017 auf cambio verlassen. Unser Dank geht an all die vielen cambio-Kunden, die CarSharing stets weiterempfehlen und ihre Erfahrungen teilen.

(Text: Tim Bischoff / cambio CarSharing)

Passende Artikel:

„Aus Diesel werden Benziner“ der Artikel zur Flottenumstellung im cambio-Blog

„Mehr Platz zum Leben – wie CarSharing Städte entlastet“ – Studie des Bundesverbands CarSharing (BCS)

 

Der direkte Draht zum Team des cambio-Blogs: blog@cambio-CarSharing.de

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