7 comments

    1. cambio CarSharing Deutschland

      Guten Tag Thomas,

      Sie haben vollkommen recht, wenn Sie sagen, dass es im Verhältnis gesehen werden muss. Hier sollte der Wert der CO2-Emission pro Kilometer betrachtet werden. Dieser Wert macht alle Verkehrsmittel miteinander vergleichbar. Und wenn wir uns die Sportgeländewagen einmal genauer ansehen, dann liegen die CO2-Emissionen bei einem SUV teilweise beim dreifachen Wert eines Kleinwagens. Und auch die sogenannten Mini-SUVs stoßen aufgrund ihrer Ausmaße und Gewicht wesentlich mehr aus als ein kleineres Auto. Wenn man es also im Verhältnis sieht, dann machen Gewicht und Größe den Unterschied, ob ein Auto mehr oder weniger umweltverträglich unterwegs ist.

      Sprechen wir von Elektroautos, dann gilt es ebenso: Wann immer eine große Masse mit hohem Luftwiderstand bewegt werden möchte, muss mehr Energie aufgebracht werden. Und dies resultiert in einem hohen Verbrauch und entsprechenden Emissionen. Je nach Herkunft des Stroms sind die Fahrzeuge dann natürlich nicht umweltfreundlicher. Und auch beim Thema Elektromobilität tragen kleinere (und leichtere) Autos zu einem umweltverträglicheren Verkehr bei. Die große Chance des Elektroautos ist jedoch, dass diese ab dem ersten Kilometer CO2-Emissionen einsparen, wenn sie mit Strom aus erneuerbaren Energien betrieben werden.

      Und natürlich ist es auch in den Ländern außerhalb der EU wichtig, dass der Verkehr umweltverträglicher wird. Neben der industriellen Produktion trägt der Verkehr einen wesentlichen Teil zu den CO2-Emissionen bei. Da ist es der richtige Schritt, bei sich selbst anzufangen, und die eigenen Verkehrsgewohnheiten einmal zu hinterfragen. Und dazu gehört sicherlich auch die Frage: Welches Fahrzeug brauche ich tatsächlich für den größten Teil meiner Wege?

      Viele Grüße,
      Ihr cambio-Team

      1. Jens Decker

        Durch eine einzelne Aktivität wird man die Welt nie retten können oder was immer man darunter versteht. Dafür ist natürlich immer eine Vielzahl an Maßnahmen nötig. Aber: warum soll der Vergleich nicht fair sein? Schließlich ist entscheidend, was mit dem KfZ an “Nutzlast” bewegt wird. Wenn das wie üblich nur eine Person ist, ist so eine 3 Tonnen schwere Scheißkiste einfach aus meiner Sicht nicht zu tolerieren. Auch dann nicht, wenn sie mit einer Batterie oder als Dienstwagen mit einem Steuerspar-Pluginhybrid ausgerüstet ist und in der Realität dann doch mit dem Sprit vom Chef fährt.

  1. Thomas

    Das böse SUV….. Nein, sie sind nicht böse. Ein modernes SUV verbraucht sicherlich mehr als ein Kleinwagen, doch dieser Vergleich ist nicht fair. Eine Melone ist auch schwerer als eine Erbse. Das Gewicht eines Autos sagt nichts über die Umweltverträglichkeit aus. Man muss es im Verhältnis sehen.
    Elektroautos haben auch ein sehr hohes Gewicht. Sind sie genauso böse wie die SUV´s?

    Der PKW Verkehr tut sicherlich seinen Teil zum Klimawandel dazu, aber durch das schlecht reden oder gar verbieten von SUV und großen Autos werden wir die Welt allein nicht retten. Die Welt ist größer als die EU.

  2. Konrad Lötzsch

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    ich habe zwei Anmerkungen/Anregungen:
    1. Ich habe das Gefühl, das der alte blaue Ford Focus aus Rothe Erde weit weniger Benzin verbraucht als die neuen Ford Fiestas an der Bismarckstraße und wollte hier noch mal meine volle Unterstützung für möglichst sparsame Autos in der Cambioflotte zum Ausdruck bringen. Dafür können die Auto auch gerne gemütlich anfahren.

    2. Wir haben als Familie mit drei kleinen Kindern das extreme Glück, dass jetzt die Cambiostation unter unserem Fenster ist und sogar unsere Adresse hat. Letztes Jahr noch, als die Station 100 m entfernt war, hatten wir cambio für uns ausgeschlossen, weil wir nicht wussten, wie wir mit Kindern zwei Autositze (einer ist ja im Auto) so weit schleppen sollten. Dies ist gerade alleine (was ja im Alltag sehr oft vorkommt) nicht zu schaffen.
    Genauso, wie ich es unterstütze, dass Studenten kostenlose Grundgebühren bekommen, damit sie sich gar nicht erst ein erstes eigenes Auto zulegen, so finde ich es schade, dass junge Familien Cambio nicht nutzen können und sich dann ein eigenes Auto kaufen. Dies behalten sie dann auch noch, wenn sie nur noch die leichten Sitze brauchen, die die Kinder selber tragen können. Mir ist klar, dass die Kofferräume immer voll wären, wenn in jedem Auto drei Kindersitze gelagert würden, aber vielleicht können Sie ja mal darüber nachdenken, zumindest an den großen Stationen mit 4 oder mehr Auto Schränke aufzubauen, in den zusätzliche Sitze lagern.

    Mit freundlichen Grüßen,
    Konrad Lötzsch

    1. cambio CarSharing Deutschland

      Hallo Herr Lötzsch,

      vielen Dank für Ihren Kommentar und Ihre Anregungen.

      Leider ist es nicht möglich, immer alle Kundenwünsche zu erfüllen. Wir versuchen, es für die Mehrheit unserer Kunden passend zu machen. Schränke an den Stationen lassen sich zum Beispiel kaum umsetzen, da die Stellplätze entweder im öffentlichen Raum liegen oder von uns eigens angemietet wurden. Gerade für Familien haben wir die Fahrzeuge der Klasse M oder auch den 9-Sitzer in der Flotte. Oftmals nutzen Familien mit mehreren Kindern ihre eigenen Kindersitze.

      Zu ihrer Anmerkung bezüglich des Benzinverbrauchs: Wir haben die Listen-Verbrauchswerte mit unseren real gemessenen Werten einmal gegeneinander verglichen: Der neue Ford Fiesta mit Partikelfilter ist verbrauchs- und emissionsärmer unterwegs als der Ford Focus – da kann das subjektive Fahrempfinden täuschen. Grundsätzlich ist der Verbrauch eines Fahrzeuges auch immer von der Fahrweise abhängig und zum Beispiel im Stadtverkehr in der Regel höher als durchschnittlich angegeben.

      Viele Grüße und weiterhin gute Fahrt,
      Ihr cambio-Team

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