Das war der Park(ing) Day 2019

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Liegestühle, wo sonst Autos parken und Pflanzen, wo sonst die Parkuhr steht. Und überall Kinder, die Platz zum Spielen haben. Manchmal gibt es diese Momente, wo das schöne Leben in der Stadt zum Greifen nah ist. Der Park(ing) Day ist ein solcher Tage, der zeigt, wie Stadt sein kann, wenn sich nicht alles nach dem Auto richtet.

Letzte Woche war es mal wieder so weit: Jeden dritten Freitag im September erobern sich Menschen in mittlerweile 180 Städten weltweit kleine Oasen im Stadtraum zurück und lassen für ein paar Stunden den Traum einer Welt ohne Autos wahr werden.

In Köln gab es in der Ehrenstraße ein temporäres Parkverbot für fünf Parkplätze.

In Köln gab es in der Ehrenstraße ein temporäres Parkverbot für fünf Parkplätze.

Wir haben uns  in den cambio-Städten Bremen, Köln und Saarbrücken an den farbenfrohen Aktionen beteiligt. Denn: Weniger Autos in der Stadt, genau dafür wurde CarSharing vor fast 30 Jahren eingeführt.

Gutes Klima, gute Zukunft

Ein schöner Zufall: Dieses Jahr fand der Park(ing) Day am Freitag, den 20. September statt, an dem allein in Deutschland über 1,4 Millionen Menschen im Rahmen des globalen Klimastreiks auf die Straße gingen, um für ein Umdenken im Klimaschutz zu demonstrieren. Stationsbasiertes CarSharing ist ein Bestandteil für aktiven Klimaschutz, das passte doch prima!

Blumen, Rasen, Platz für Lastenräder, Bäume, Barrierefreiheit für Alle - an Ideen, wie der Straßenraum vom Freiluft-Parkhaus zum Lebensraum für Alle werden könnte, mangelt es nicht.

Blumen, Rasen, Platz für Lastenräder, Bäume, Barrierefreiheit für Alle – an Ideen, wie der Straßenraum vom Freiluft-Parkhaus zum Lebensraum für Alle werden könnte, mangelt es nicht.

 Wir sind davon überzeugt, dass eine Stadt mit weniger Autos mehr Lebensqualität für die Menschen schafft. Auch davon, dass der Straßenraum für Sinnvolleres als kostenfreien Parkraum für Autos genutzt werden kann. Die, nebenbei bemerkt, im Schnitt nur eine Stunde am Tag unterwegs sind.

Stationsbasiertes CarSharing schafft Platz für den Menschen

„Ein cambio-Auto wird von 44 Menschen genutzt. Wir möchten den Menschen ermöglichen, ihre Mobilität bewusst zu gestalten. Neben dem Rad, dem ÖPNV und den eigenen Füßen sollen sie die Möglichkeit haben, auf ein Auto zurückgreifen, wenn es gebraucht wird “, so Bettina Dannheim, Geschäftsführerin der cambio-Gruppe.

Langfristig leistet CarSharing einen wichtigen Beitrag zur Reduzierung von Autos. Unsere Kundenumfrage 2018 gibt uns Recht: Rund 30 Prozent unserer Kunden haben angegeben, dass sie ihr Auto abgeschafft haben, seitdem sie CarSharing nutzen. Ein cambio-Auto ersetzt somit im Schnitt 13 private Pkw und schafft so viel Platz für Schöneres in der Stadt. Ein deutliches Indiz dafür, dass unsere Dienstleistung funktioniert!

An dieser Stelle möchten wir uns ganz herzlich bei allen bedanken, die in diesem Jahr den Park(ing) Day möglich gemacht haben. In Bremen haben ADFC Bremen, cambio CarSharing Deutschland, Einfach Einsteigen, Fuss e.V. und VCD Bremen das Programm organisiert. In Köln hat der VCD gemeinsam mit dem ADFC Köln und cambio die Park(ing) Day-Aktion angemeldet. In Saarbrücken wurde der Park(ing) Day 2019 organisiert von einer Gruppe aus Einzelpersonen, Vereinen wie ADFC, VCD, Initiative Nauwieser Viertel und Unternehmen wie cambio CarSharing.

Noch kein Kunde? Dann informieren Sie sich jetzt hier und steigen Sie ein!

(Text: Catharina Oppitz, cambio CarSharing / Fotos: cambio)

 

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