1 Jahr cambio in Flensburg – sechste Station eröffnet

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Aus der Welt von cambio Stationen

Die Flensburger tun es jetzt seit über einem Jahr: CarSharing. Und sie haben offenbar nur darauf gewartet. Gemeinsam mit dem Klimapakt geht es schrittweise weiter: Jetzt mit einer neuen Station an der Uni.

Das Modell „Flensburg“ ist ein Leuchtturm unter den neuen CarSharing-Konzepten. Nach langen Vorbereitungen durch den Klimapakt wurde Anfang 2015 eine Kooperation mit cambio und fünf

[v.l.n.r.] Carsten Redlich (Geschäftsstellenleiter der cambio Hamburg), Simon Laros (Klimaschutzmanager für den Campus Flensburg), Holger Watter(President FH Flensburg) und Frank Kupfer (Kanzler Uni Flensburg)

[v.l.n.r.] Carsten Redlich (Geschäftsstellenleiter der cambio Hamburg), Simon Laros (Klimaschutzmanager für den Campus Flensburg), Holger Watter(President FH Flensburg) und Frank Kupfer (Kanzler Uni Flensburg)

Klimapakt-Mitgliedern auf den Weg gebracht. Das Konzept ist dabei eigentlich ganz einfach: Die Partnerunternehmen nutzen cambioAutos anstelle eigener Firmenfahrzeuge oder verkleinern ihre vorhandenen Flotten um Firmenwagen, die wenig genutzt werden. Die benötigten CarSharing Fahrzeuge werden dann für den gewünschten Zeitraum reserviert. Die Partner zahlen dafür einen  monatlichen Mindestumsatz. Wird mehr gefahren als vertraglich festgelegt, kein Problem – diese Fahrten werden ganz normal abgerechnet. Sind die Mitarbeiter dann im Sommer lieber mit dem Dienstrad unterwegs, sind die Kosten kalkulierbar. Was für die Partner gilt – gilt natürlich auch für cambio selbst, das unternehmerische Risiko bleibt kalkulierbar.

Ein gutes Modell trifft auf engagierte Flensburger

Das Erfolgsgeheimnis in Flensburg ist jedoch die vielfältige Nutzergemeinschaft. Seitdem Ende März 2015 die fünf cambio-Stationen mit zehn Autos eröffnet wurden, haben sich bereits 540 Flensburger für CarSharing entschieden  – Tendenz steigend. Und das sowohl im privaten,  als auch im geschäftlichen Bereich. Mit nur 85 Gramm CO2 pro Kilometer sind cambio-Kunden mit einem Kleinwagen dabei auch noch vergleichsweise emissionsarm unterwegs.

Eine tolle Sache für Kommunen, Stadt und Umwelt

Etwa 16 Tonnen CO2 konnten in dem ersten Jahr eingespart werden. Um diese Menge an Treibhausgasemissionen innerhalb eines Jahres zu binden, müssten ca. 1.250 Bäume gepflanzt werden.

Die cambio Station befindet sich in der Thomas-Fincke Straße auf dem Parkplatz der Universität und der Fachhochschule.

Die cambio Station befindet sich in der Thomas-Fincke Straße auf dem Parkplatz der Universität und der Fachhochschule.

Und das bei den schon sehr sparsamen Autos von cambio. Im Vergleich mit einem 2015 in Deutschland zugelassenen durchschnittlichen Neuwagen, müsste der Wald sogar noch wesentlich größer sein. Zu dem höheren CO2-Ausstoß pro Kilometer kommt dann in der Regel aber auch noch eine ganz andere Nutzung. Stationsbasiertes CarSharing vermeidet unnötige Autofahrten. Damit sind weniger Autos auf den Straßen unterwegs – das reduziert zusätzlich Staus.
Auch finanziell kann das Modell Flensburg punkten. Es gibt keine langwierigen Anlaufkosten, jeder kann vom Start an einfach und unkompliziert mitmachen.

Sechste Station entsteht an der Uni

Bisher gibt es Stationen am Rathaus, bei der IHK, in der Nähe des ZOB, beim SBV und bei der Nospa. Gemeinsam mit der Europa-Universität Flensburg und der Fachhochschule Flensburg wird das Angebot erweitert. Die sechste cambio-Station in Flensburg  entsteht auf dem Campus Gelände. Damit bietet cambio nun auch den zahlreichen Studierenden und Mitarbeitern einen bequemen Einstieg ins CarSharing.

Beim Klimaschutz geht es ums Umdenken. Jeder kann dabei aktiv mitmachen. Wir freuen uns über die tolle Entwicklung im letzten Jahr und freuen uns darauf, dass noch viel mehr Flensburger ins cambioAuto steigen.

Pressemitteilung „Best Practice beim CarSharing an der Förde“

(Text: Tim Bischoff / cambio CarSharing)

Der direkte Draht zum Team des cambio Blogs: blog@cambio-CarSharing.de

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