25 Jahre cambio - mit Engagement und Abenteuerlust zum modernen Dienstleister

  • 1990: 23 Stunden ungenutzt. Geht das nicht besser?

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  • 1990: Mit zwei Gebrauchten geht es in Aachen los.

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  • 1992: Drei Pioniere gründen mit zwei Autos Stattauto Köln.

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  • 1994: CarSharing wird für Geschäftskunden interessant.

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  • 1995: Der Transporter erweitert die Flotte.

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  • 1995: Tresore ersetzen einfache Briefkästen.

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  • 1995: Kooperationen mit dem ÖPNV kommen hinzu.

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  • 1996: Kunde : Auto = 11:1

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  • 1997: Damals wie heute, Stationen brauchen eine ÖPNV Anbindung.

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  • 1999: Immer mehr Stationen machen cambio attraktiv.

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  • 2001: "Citymobil" schließt sich der cambio-Gruppe an.

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  • 2002: Bunte Autos werben für CarSharing.

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  • 2002: Bonjour/ Goedendag! cambio geht nach Belgien.

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  • 2003: Die ersten Cabrios bei cambio.

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  • 2004: Die cambio-Flotte wächst stetig.

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  • 2006: Den typischen cambio-Kunden gibt es nicht.

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  • 2007: Stellwerk 60 - autofrei Leben.

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  • 2008: Blauer Engel und die ökologische Verantwortung.

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  • 2008: cambio startet in Berlin.

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  • 2009: Aus "Campus Mobil" wird cambio.

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  • 2010: Elektroautos erweitern die Flotte.

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  • 2010: Die cambio-Gruppe feiert ihren Geburtstag.

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  • 2011: cambio startet in Bonn.

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  • 2015: cambio kommt nach Flensburg.

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  • 2015: Preisklasse XS - cambio reagiert auf Kundenwünsche.

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1990: 23 Stunden ungenutzt. Geht das nicht besser?

Schon vor 25 Jahren standen viele Autos mehr ungenutzt am Straßenrand, als wirklich unterwegs zu sein. Das geht auch anders.
So gelang es einigen Idealisten, aus einer Idee ein heute führendes europäisches CarSharing-Unternehmen zu machen.

Heute zeigt sich, das viele Menschen das Auto nicht mehr als Statusobjekt, sondern als Fortbewegungsmittel sehen.
Es findet ein Wertewandel statt.

CarSharing ist ein prominentes Beispiel der "Shareconomy".
Gemeinsam Vorhandenes teilen und Ressourcen schonen - das war vor 25 Jahren genauso aktuell wie heute.

Fotonachweis: Jürgen Mumme / cambio

1990: Mit zwei Gebrauchten geht es in Aachen los.

Sieben Privatleute gründen den gemeinnützigen Verein StadtteilAuto. Umweltschonendes Verkehrsverhalten sollte gefördert, die Umweltbelastungen durch das Auto reduziert werden. Mit zwei Gebrauchtwagen ging es los!
Die Vision war damals schon die gleiche wie heute, weniger Privatfahrzeuge und dadurch mehr Lebensraum in der Stadt. Komplexe Buchungssysteme, Internet oder gar Apps gab es nicht, das ganze System baut auf Vertrauen - meistens geht alles gut.
In den ersten zehn Jahren wächst die Kundenzahl langsam, aber beständig. Was damals noch Abenteuer war, erweist sich nach und nach als zukunftsorientiertes Mobilitätskonzept.
Im Jahr 2000 wird aus StadtteilAuto Aachen zusammen mit StadtAuto Bremen und STATTAUTO Köln die cambio-Gruppe.
Weitere 15 Jahre später wurde aus dem Wunsch, private Pkw durch CarSharing zu ersetzen, Wirklichkeit geworden. Die cambio-Flotte in Aachen entspricht ungefähr 1.200 freigeräumten Stellplätzen, das sind 15.000 Quadratmeter.
Und so soll es weitergehen.

Fotonachweis: cambio Aachen

1992: Drei Pioniere gründen mit zwei Autos Stattauto Köln.

Lang war der Weg von der Graswurzelbewegung zum "kölschen Traditionsunternehmen".
Ulrich Ferber, Gründungsmitglied und langjähriger Geschäftsführer, erinnert sich "Unser Ziel war es, den Kölnerinnen und Kölnern eine Alternative zum eigenen Auto zu bieten. Sie sollten bequem aber dennoch umweltbewusst Ihre Wege zurücklegen können".
Stattauto Köln gehört wiederum zu einem der drei Gründungsmitglieder der cambio-Gruppe im Jahr 2000. Gemeinsam mit StadtteilAuto Aachen und StadtAuto Bremen sollten vorhandene Kompetenzen besser gebündelt werden, Synergieeffekte entstehen.
Die Idee war richtig, soviel ist heute festzustellen.
In Köln hat cambio mittlerweile tiefe Wurzeln geschlagen. Viele Unternehmen und Verbände nutzen den emissionsarmen Fuhrpark oder arbeiten eng mit dem CarSharing-Anbieter zusammen.

Heute umfasst der Fuhrpark in der Domstadt über 400 Fahrzeuge, die sich auf 75 Stationen verteilen. Mit mehr als 15.000 Kunden ist Köln die größte cambio-Stadt.

Fotonachweis: cambio Köln

1994: CarSharing wird für Geschäftskunden interessant.

Behörden, Unternehmen und soziale Einrichtungen gehören schon seit Mitte der 1990er Jahre zu den Kunden.
Heute nutzen 39 Prozent der Kunden cambio auch oder ausschließlich geschäftlich.
Die Mischung aus geschäftlicher und privater Nutzung erhöht die Effizienz: Je nach Typ ist ein cambio-Fahrzeug zwischen 6 und 12 Stunden am Tag im Einsatz.

Fotonachweis: cambio Bremen

1995: Der Transporter erweitert die Flotte.

Seit 1995 gehören, zumindest in Bremen, Transporter zum Angebot von cambio. Auch hier wurde viel ausprobiert: bis wir beim Ford Transit gelandet sind, der noch heute im Einsatz ist.
Ganz unterschiedliche Fabrikate mehrerer Hersteller wurden vorab auf ihre Tauglichkeit für den Einsatz im CarSharing getestet.
Übrigens: während es heute kaum Einschränkungen für die Nutzung eines Transporters gibt, musste man damals in der großen Wagenklasse, zu der auch die Transporter gehörten, statt 1.200 DM Selbstbeteiligung im Schadenfall satte 2.000 DM bezahlen.
Nachwievor eine Menge Geld!
Mit dem Sicherheitspaket (SiPack) kann heute für alle Fahrzeuge die Selbstbeteiligung im Schadenfall von 1.000 Euro auf 200 Euro reduziert werden, für 50 Euro im Jahr.

Fotonachweis: cambio Bremen

1995: Tresore ersetzen einfache Briefkästen.

Diese Tresore waren ab 1995 bis 1998 im Einsatz und stellten einen Schritt hin zu mehr Professionalität im CarSharing-Alltag dar.
Vorher mussten die Schlüssel für die Autos im Briefkasten deponiert werden. Nun erhielt jedes cambio-Mitglied gegen Kaution (von 1.200 DM!) einen Schlüssel, der für alle Tresore passte. Der Haken: bei Verlust eines Schlüssels musste nicht nur die Schlösser an den 25 Tresoren im Bremer Stadtgebiet getauscht, sondern auch alle anderen Mitglieder mit einem neuen Schlüssel versorgt werden. Das waren damals schon über 1.000. Zum Glück ist das nur genau einmal passiert.
Und jetzt können wir ja auch ein Geheimnis verraten: Das Auto oben auf der Säule diente nicht nur der Deko. Darunter verbarg sich ein ausgeklügelter Sicherheitsmechanismus, mit dem man mit einem Draht, einer ruhigen Hand und viel Geduld den Tresor öffnen konnte, falls etwa mal ein Schlüssel im Schloss abgebrochen war.


Fotonachweis: cambio Bremen

1995: Kooperationen mit dem ÖPNV kommen hinzu.

Die Idee des CarSharing war von Anfang auch verkehrspolitisch motiviert.
Gemeinsam genutzte Autos schaffen ein nachhaltiges Mobilitätsangebot als Alternative zum privaten Autobesitz: weniger Flächenverbrauch durch parkende Autos in den Wohnstraßen und durch ein effizienteres Nutzen der Pkw.
Passend dazu starteten schon in den 1990ern Kooperationen mit ÖPNV-Anbietern: Wenn möglich, sollten Busse und Bahnen genutzt werden, nur wenn nötig, individueller Autoverkehr.

In der Kombination verschiedener Verkehrsmittel wird mittlerweile die Zukunft gesehen. "Multimodaler Mobilitätsmix" ist der komplizierte Bezeichnung für etwas ganz einfaches: Clever kombinieren!

Fotonachweis: cambio Köln

1996: Kunde : Auto = 11:1

Ein Fahrzeug für elf Personen? CarSharing macht es möglich! Das war 1996.
Inzwischen werden die Fahrzeuge der cambioFlotte sogar noch effizienter genutzt und bieten durchschnittlich 41 Kunden einen vollwertigen Ersatz zum privaten Pkw.

Fotonachweis: Auslöser Bildagentur / Hans-Jürgen Serwe

1997: Damals wie heute, Stationen brauchen eine ÖPNV Anbindung.

Bei der Auswahl der Stationen wurde auch in den Anfangstagen darauf geachtet, dass diese rund um die Uhr zugänglich sind und gut an den ÖPNV angebunden sind.
Die Station LÜBECK in Bremen war Mitte der 90er Jahre mit acht Fahrzeugen die größte Station im Bremer Steintor.
Heute stehen dort 12 Fahrzeuge unterschiedlicher Wagenklasse und sie wird immer noch gerne genutzt.
Im Hintergrund ist eine Besonderheit der Anfangsjahre zu sehen: der Mobilschrank. Hier waren Dachgepäckträger, Fahrradträger und zusätzliche Kindersitze deponiert, die entliehen werden konnten. Einen Kindersitz gab es übrigens auch schon damals in jedem Pkw.

Fotonachweis: cambio Bremen

1999: Immer mehr Stationen machen cambio attraktiv.

In den Anfangstagen von cambio wurde viel Zeit und Energie in den Aufbau der Infrastruktur gesteckt. Je mehr Stationen es gibt, desto kürzer werden die Wege zum cambioAuto. CarSharing wird attraktiver.
Auffällige Werbemaßnahmen im Straßenraum gehörten aber nicht dazu. Gleichzeitig gab es in den innenstadtnahen Quartieren noch viele leere Grundstücke, auf denen recht schnell eine Station eröffnen werden konnte.
Heute gibts es sowohl Stationen auf privat bewirtschafteten Parkplätzen und im öffentlichen Straßenraum. Auch dafür ist der "Blaue Engel" wichtig.
2015 können an 350 Stationen über 1.160 Autos gebucht werden. Zusammen mit Partnern stehen cambio-Kunden in mehr als 200 Städten über 4.500 Autos zur Verfügung.

Fotonachweis: cambio Bremen

2001: "Citymobil" schließt sich der cambio-Gruppe an.

Bereits 1997 hat "CityMobil" den CarSharing-Betrieb aufgenommen. Drei Fahrzeuge und einem Büro in der Neustädter Straße, so fing es damals an
Die ersten Stationen, an denen Kunden Fahrzeuge buchen konnten, befanden sich am Nordpark, an der Schloßhofstraße und am Ehlentruper Weg.
Bereits im Jahr 2000 wurden 500 Kunden gezählt.
Seit 2001 sitzt "CityMobil" im MoBiel-Gebäude im Niedernwall, das ermöglichte längere Öffnungszeiten. Ebenfalls 2001 erfolgte der Anschluss an die cambio-Gruppe.
Seitdem hat sich viel getan.
In der "freundlichen Stadt am Teutoburger Wald" sind aus 500 Kunden über 3.350 geworden, aus drei Fahrzeugen 90.

Fotonachweis: cambio Bielefeld

2002: Bunte Autos werben für CarSharing.

2002 waren die ersten Logocars unterwegs. Galt es damals, auffällige Akzente im Straßenraum zu setzen, um die Idee des CarSharing unter die Leute zu bringen.
Mittlerweile sind in vielen Städten die auffälligen Fahrzeuge der unterschiedlichen CarSharing-Anbieter ein ganz alltäglicher Anblick geworden.
cambio ist sich seiner Linie treu geblieben und verzichten bei einem Großteil der Flotte auf eine auffällige Beklebung.
Viele unserer Kunden sind aber der Ansicht, dass auch ein cambioAuto durchaus als CarSharing Fahrzeug erkennbar sein sollte.
Daher gibt es sie immer noch - die "LogoCars", wenngleich auch in einem moderneren Design.

Fotonachweis: cambio Bremen

2002: Bonjour/ Goedendag! cambio geht nach Belgien.

Am 13.05.2002 startete das erste CarSharing-Angebot in Belgien. Mit dabei, das cambio Know-How.
Optimobil, eine gemeinsame Tochter von cambio und dem belgischen Unternehmen Taxistop startet im wallonischen Namur. Einige Monate später startet cambio an vier Stationen in Brüssel.
Nach nur 1,5 Jahren ist cambio in fünf belgischen Städten vertreten. Im März 2010 sind es 17.
Die belgische Staatsbahn erkennt das Potenzial von CarSharing und steigt bei cambio Belgien ein. Es entstehen die ersten Stationen an den Bahnhöfen in Brüssel und Antwerpen. Langfristig sollen an 200 belgischen Bahnhöfen cambio-Stationen entstehen.
cambio Belgien entwickelt sich in den Folgejahren weiter prächtig.
In 31 Städten ist cambio Belgien mittlerweile zu finden, 23.000 Belgier steigen regelmäßig in ein cambioAuto.

Fotonachweis: cambio Belgien / Brüssel

2003: Die ersten Cabrios bei cambio.

"Spaßautos" gehören eher nicht zu dem Konzept von cambio. Seit den Anfangstagen wird bei der Fahrzeugauswahl eher auf Vernunft gesetzt.
Hin und wieder wollen wir aber auch Fahrzeuge anbieten, die sich viele Kunden wünschen, auch wenn sie vielleicht nicht wirklich nur praktisch sind. Dazu gehörte 2003 das kleine Smart Cabrio in Bielefeld.
Die Rückmeldungen, die wir zu diesen Fahrzeugen erhalten, sind dann bisweilen auch kritisch.
Unser Fuhrparkteam versucht bei der Fahrzeugauswahl immer einen Mittelweg zwischen Vernunft und Spaß zu finden.

Fotonachweis: cambio Bielefeld

2004: Die cambio-Flotte wächst stetig.

Aus wenigen Fahrzeugen wurden in Deutschland über 1.150. Zusammen mit der Flotte in Belgien sind es knapp 2.000 Autos.
Seit den Anfangstagen achtet cambio bei der Auswahl der Fahrzeuge auf energieeffizienz und Schadstoffwerte. PS-starke Motoren sind daher in der Flotte kaum zu finden.
Mit dem "Clima Car Contract" verpflichtet sich cambio selbst ab 2014 nur noch Fahrzeuge in die Flotte zu nehmen, die im Schnitt weniger als 95 Gramm CO2 pro Kilometer ausstoßen.

Aktuell liegt der CO2-Ausstoß aller Fahrzeuge im Schnitt bei 101 Gramm pro Kilometer.

Fotonachweis: cambio Deutschland

2006: Den typischen cambio-Kunden gibt es nicht.

An der Zusammensetzung unserer Kunden hat sich im Laufe der Jahre nur wenig geändert. Sie sind von 18-80 Jahre alt, leben in urbanen Quartieren mit hohem Parkdruck, sind Single oder haben Familie. Ihnen ist gemein, dass sie ihre Mobilität ohne eigenen Pkw organisieren möchten. Aus Kostengründen oder weil sie etwas Gutes für die Umwelt tun möchten. Eines hat sich aber geändert, seit das Foto aufgenommen wurde: 2007 gab es bundesweit 16.400 cambioKunden, 2015 sind es über 48.000.

Fotonachweis: cambio Deutschland

2007: Stellwerk 60 - autofrei Leben.

Neue Wege für das mobile Leben in der Stadt: cambio ist Partner unterschiedlicher Unternehmen der Wohnungswirtschaft. Die Station wird schon von Anfang an in den Baumaßnahmen mitgeplant, die Fahrzeuge stehen Bewohnern und Anwohnern zur Verfügung.
Den Anfang machte die autofreie Siedlung Stellwerk 60 in Köln, die sich bereits seit 2007 auf das Angebot von cambio verlässt.

Fotonachweis: cambio Köln

2008: Blauer Engel und die ökologische Verantwortung.

Seit 2008 wurde der CO2 Ausstoß der cambio-Flotte von 129 Gramm auf aktuell 102 Gramm CO2 pro Kilometer reduziert.
Mit mehr als tausend Fahrzeugen gehört cambio zu den größten CarSharing-Anbietern in Deutschland. Seit dem Jahr 2000 und damit seit Gründung des Unternehmens trägt cambio den Blauen Engel, mit dem besonders umweltfreundliche Unternehmen ausgezeichnet werden.
Auch da, wo es nicht um Autos geht, legen wir großen Wert auf Nachhaltigkeit, ob bei Einkauf der Büromaterialien oder Flyer und Werbematerialien, die auf Recyclingpapier gedruckt werden.
Die Server der Firmenzentrale laufen mit Ökostrom von Greenpeace Energy.

Fotonachweis: cambio Deutschland

2008: cambio startet in Berlin.

2008 standen für die 3,7 Millionen Berliner nur 175 Fahrzeuge zur Verfügung. Diese geringe Anzahl war Grund genug für cambio den Start in Berlin zu wagen. Seitdem hat sich in der Hauptstadt viel getan.
Mit zehn Autos ging cambio damals an den Start, vorerst in Kreuzberg und Schöneberg.
Noch heute bilden diese beiden Kieze den Schwerpunkt. In Kreuzberg gibt es mittlerweile 12 Stationen und auch in Schöneberg wurde das Stationsnetz erweitert.
Mit Friedrichshain, Neukölln und Prenzlauer Berg sind wurde das Stationsnetz in den letzten Jahren aber stetig weiter ausgebaut.
Aus den vier Stationen wurden 25.
Gerade in einer Großstadt wie Berlin, in der Parkplätze knapp sind, können die Stationen punkten. Ein freier Parkplatz nach der Fahrt, das ist für viele Berliner Grund genug in ein cambioAuto zu steigen.

Fotonachweis: cambio Berlin

2009: Aus "Campus Mobil" wird cambio.

Ein 24-stündiger telefonischer BuchungsService, mehr Komfort bei der Internetbuchung, individuelle Tarife und die Möglichkeit auch in anderen Städten CarSharing Autos zu nutzen, überzeugten 2009 den Lüneburger CarSharing-Anbieter »Campus Mobil« sich der cambio-Gruppe anzuschließen.
Mit dem Wechsel zu cambio gab es neue Fahrzeuge und auch eine neue Station.
Seitdem wächst cambio auch in Lüneburg beständig. Die Anzahl der Fahrzeuge hat sich fast verdoppelt. 1.250 Kunden haben sich seither für CarSharing entschieden.
Mit Reppenstedt, Uelzen und Winsen zeigt cambio, dass CarSharing durchaus auch in kleineren Städten viele Anhänger findet.
Aus cambio Lüneburg wurde 2012 Hamburg-Metropolregion.

Fotonachweis: cambio Hamburg-Metropolregion

2010: Elektroautos erweitern die Flotte.

Seit 2010 sind Elektroautos fester Bestandteil der cambio-Flotte. Mit dem ersten in Serie gefertigten Elektroauto, dem i-MiEV, sollen innerstädtische Fahrten CO2-neutral und leiser werden.
Viele Kunden sind am Anfang skeptisch. Diese Skepsis ist mittlerweile verflogen.
In den cambio-Städten Aachen, Hamburg und Köln sind mittlerweile reine Elektroautos unterwegs. Der i-MiEV wird durch den Smart und den Renault Zoe ergänzt.
In vielen Projekten beteiligt cambio an der Erprobung der Elektroautos im Realbetrieb.
Aktuell bleibt das Elektroauto ein Exot auf deutschen Straßen. cambio-Kunden leisten mit ihren Fahrten aber einen Beitrag, dass sich das vielleicht bald ändern könnte.

Fotonachweis: cambio Hamburg

2010: Die cambio-Gruppe feiert ihren Geburtstag.

(v.l.n.r.) Birgit Meinke (cambio BuchungsService), Joachim Schwarz (Geschäftsführer der cambio Gruppe) und Andreas Kaul (CarSharingService) vor fünf Jahren:

cambio entstand aus dem Zusammenschluss einzelner örtlicher Anbieter. Wie kam es dazu?
Die Erkenntnis, dass jedes kleine Unternehmen alleine keine großen Chancen hat, in der Zukunft zu bestehen, kam schon bald.
Uns war klar: Die nötige Professionalisierung und die Ausbreitung über die lokalen Grenzen hinaus konnte nur unter einem Dach und mit einem standardisierten Angebot gelingen.

Was ist seitdem die typische cambio-Philosophie?
Mit der ökologischen Idee allein überzeugt man nur die Hardcore Ökos.
Wir wollen die Menschen mit einer erstklassigen Dienstleistung begeistern und damit dann auch wirtschaftlich erfolgreich sein.

Viele cambio-Kunden schaffen ihr Auto ab. Was ist das Besondere am cambio-Kunden?
Wenn Leute mit der Straßenbahn zur Arbeit und mit dem Rad zum Einkaufen fahren können, bietet cambio eine flexible Option, wenn ein Auto wirklich gebraucht wird. Unsere Kunden erkennen das, weil sie praktisch denken.
Die Entscheidung das private Auto abzuschaffen, wurde schon viel früher getroffen.

cambios Motto lautete anno 2000: "Abschaffung des Privateigentums an Transportmitteln - die Revolution auf der Straße". Wie viel Idealismus ist euch geblieben?
Viel! Man kann getrost wieder laut sagen: Privatauto ist Mist! Fürs private Portemonnaie, für die Volkswirtschaft, für die Umwelt, für die Städte und für die Gesundheit.
Die Revolution auf der Straße wird kommen, nur weniger freiwillig als wir uns das damals vorgestellt haben.

Fotonachweis: cambio Deutschland

2011: cambio startet in Bonn.

Gestartet mit sechs Fiesta an zwei Stationen in der Nordstadt vor vier Jahren und der Überzeugung, dass ein qualitativ hochwertiges CarSharing-Angebot sich schnell rumspricht, sind mittlerweile fast 600 Kunden mit cambioAutos unterwegs.
Aus den sechs Fahrzeugen sind innerhalb weniger Monate 22 geworden.

An dem Ziel, ein dichtes Stationsnetz dort zu errichten, wo Menschen leben und arbeiten wird weiter stetig gearbeitet.

Fotonachweis: cambio Bonn

2015: cambio kommt nach Flensburg.

Im Februar 2015 startete cambio mit zehn Fahrzeugen an fünf Stationen in der nördlichsten Stadt Deutschlands.
In die Stadt an der Förde wurde cambio von den Akteuren des Klimapakts geholt. Unterschiedliche Unternehmen (Aktiv Bus Flensburg, IHK Flensburg, Nord-Ostsee Sparkasse, SBV-Selbsthilfe-Bauverein eG) und die Stadt Flensburg haben sich mit dem Ziel zusammen getan, die Stadt bis 2050 CO2 neutral zu machen. Eine gute Idee, ist eine Stadt am Meer doch als erstes vom Klimawandel betroffen.
Die Unternehmen können ihre Fahrzeugflotten verkleinern, Mitarbeiter und Privatkunden haben eine zuverlässige Alternative zum eigenen Auto.
Die Entwicklung seit Februar zeigt, die Flensburger haben offenbar nur auf CarSharing gewartet.

Fotonachweis: cambio Flensburg

2015: Preisklasse XS - cambio reagiert auf Kundenwünsche.

Während der Trend in der Autoindustrie zu immer größeren, technisch hochkomplexen Modellen geht, wollen es viele cambio-Kunden eher einfach.
Der Aygo erfüllt genau diese Anforderungen.
Aber ist eben auch ein perfektes Auto für die quirligen Innenstädte. Er ist klein und passt damit in fast jede Parklücke, gleichzeitig bietet er vier Personen ausreichend Platz.
Mit der Preisklasse XS geben wir den günstigen Einkaufspreis, aufgrund der eher pragmatischen Ausstattung, gerne an unsere Kunden weiter.
Den Aygo gibts in Bonn, Bremen, Lüneburg, Köln, und Oldenburg.

Fotonachweis: cambio Deutschland

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